Deutsche Bank: Teures Ende für Steuerstreit in USA

Zeiche der Deutschen Bank

Auch die Deutsche Bank hat in den Trump-Enthüllungen ihren Platz. [Spiegelneuronen/Flickr]

 

Die US-Behörden werfen der Deutschen Bank vor, im Jahr 2000 im großen Stil Steuern hinterzogen zu haben. Mit einer Millionenzahlung wird der Steuerstreit nun beigelegt.

Die Deutsche Bank legt einen Steuerstreit in den USA mit der Zahlung von 95 Millionen Dollar bei. Das geht aus Gerichtsunterlagen hervor.

"Staatliche Hilfe würde die Deutsche Bank letztlich in den Ruin treiben"

Die Deutsche Bank ist eine der großen Investmentbanken Europas – und in der Krise. Ihr Zusammenbruch würde wohl zu einer neuen Finanzkrise führen, meint Finanzexperte Michael Schröder im Interview mit EURACTIV.de. Öffentliche Hilfen hält er jedoch für falsch.

Die US-Behörden hatten dem Frankfurter Geldhaus vorgeworfen, im Jahr 2000 über ein Geflecht aus Luftbuchungen und Scheinfirmen im großen Stil Steuern hinterzogen zu haben. Die US-Regierung hatte die Deutsche Bank ursprünglich auf Zahlung von mehr als 190 Millionen Dollar verklagt.

Rechtsstreit: Deutsche Bank zahlt in USA 38 Millionen Dollar

Die Deutsche Bank hat in den USA eine ihrer Rechtsstreitigkeiten beigelegt. Der Vergleich über Silberpreisabsprachen dürfte das Geldinstitut teuer zu stehen kommen.

Insgesamt lasten rund 1000 größere Rechtsstreitigkeiten auf der Deutschen Bank.

US-Strafe: Deutsche Bank im freien Fall

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