Deutsch-serbische Wirtschaftskammer: Serbien soll Geschäftsklima verbessern

Die deutschen und serbischen AHK-Mitgliedsunternehmen sehen sich demnach einer niedrigen Nachfrage, Arbeitskräftemangel, schlechten wirtschaftlichen Rahmenbedingungen und mangelnder Rechtssicherheit ausgesetzt. [Shutterstock/Novikov Aleksey]

Der Kampf gegen Korruption und Kriminalität, die Transparenz bei öffentlichen Ausschreibungen, die Flexibilität des Arbeitsgesetzes und die Effizienz der öffentlichen Verwaltung müssten in Serbien als schlecht bewertet werden, so Vertreter der Deutsch-Serbischen Wirtschaftskammer (AHK Serbien) am Dienstag in Belgrad.

Die deutschen und serbischen AHK-Mitgliedsunternehmen sehen sich demnach einer niedrigen Nachfrage, Arbeitskräftemangel, schlechten wirtschaftlichen Rahmenbedingungen und mangelnder Rechtssicherheit ausgesetzt.

Insgesamt sei Serbien dennoch weiterhin ein attraktives Ziel für Investitionen, betonte der Vorsitzende der AHK Serbien, Udo Eichlinger: Der Wettbewerb im Land sei sehr stark. Der Staat müsse nun aber aktiv daran arbeiten, die Rahmenbedingungen für Geschäftstätigkeiten zu verbessern.

Die AHK habe drei Bereiche identifiziert, die angegangen werden sollten: Die Nachfrage, die wirtschaftlichen und politischen Rahmenbedingungen und die Gewinnung qualifizierter Arbeitskräfte, so Eichlinger weiter.

Der deutsche Botschafter in Serbien, Thomas Schieb, sagte seinerseits, es sei wichtig, das Tempo der bisherigen Reformen beizubehalten, ebenso wie die „beherzte Umsetzung der Rechtsstaatlichkeit“.

Subscribe to our newsletters

Subscribe