Brüssel gibt grünes Licht für Milliardenhilfe für spanische Unternehmen

Das Programm werde Spanien "in die Lage versetzen, Unternehmen, die vom Ausbruch des Coronavirus betroffen waren und sind, zu unterstützen", so EU-Kommissarin Vestager. [EFE/EPA/YVES HERMAN / POOL]

Die Europäische Kommission hat einen Vorschlag der spanischen Regierung genehmigt, einen „Rekapitalisierungsfonds“ in Höhe von einer Milliarde Euro einzurichten, um damit die wirtschaftliche Erholung der von der Pandemie betroffenen Unternehmen zu fördern. EURACTIVs Medienpartner EUROEFE berichtet.

Das Programm werde Spanien „in die Lage versetzen, Unternehmen, die vom Ausbruch des Coronavirus betroffen waren und sind, zu unterstützen, indem es ihnen in diesen schwierigen Zeiten den Zugang zu Finanzmitteln erleichtert“, erklärte die Vizepräsidentin der EU-Kommission Margrethe Vestager.

Für den Fonds sollen Fremd- und Eigenkapitalinstrumente eingesetzt werden, um die am stärksten betroffenen Unternehmen mit Kapital zu versorgen.

Unternehmen aller Branchen mit Ausnahme des Finanzsektors kommen für die Regelung in Frage – es sei denn, sie haben bereits Mittel aus einem anderen Rettungsfonds erhalten. Darüber hinaus können ausschließlich Firmen, die vor dem 31. Dezember 2019 nicht als finanziell angeschlagen galten, die Beihilfe in Anspruch nehmen.

Die EU-Exekutive legte in einer Mitteilung dar: „Die Kommission ist zu dem Schluss gekommen, dass die Maßnahme erforderlich, angemessen und verhältnismäßig ist, um eine beträchtliche Störung im Wirtschaftsleben Spaniens zu beheben.“

[Bearbeitet von Paula Kenny/Josie Le Blond]

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