Brasiliens große Hoffnung auf das Handelsabkommen mit der EU

EU Nachrichten Handelsvertrag Brasilien Mercosur

Brasilien rechnet schon bald mit einem Handelsvertrag von EU und Mercosur [Foto: Filipe Frazao/Shutterstock]

Brasilien rechnet noch in diesem Jahr mit einer Rahmenvereinbarung für ein Handelsabkommen zwischen der EU und dem südamerikanischen Wirtschaftsblock Mercosur.

Dass die USA unter Präsident Donald Trump auf eine Isolationspolitik einschwenkten, ermutige Südamerika, nach anderen Handelsmöglichkeiten zu suchen, sagte der brasilianische Außenminister Aloysio Nunes am Dienstag der Nachrichtenagentur Reuters.

Daher drückten die Mercosur-Staaten bei den Verhandlungen mit der EU aufs Tempo, sagte er.

Freihandelsabkommen: Neue Gespräche mit Mercosur

Die EU und der Mercosur-Block könnten bald ein Freihandelsabkommen abschließen, so der argentinische Handelsminister Miguel Braun. Nach dem Brexit sei auch ein separater Deal mit Großbritannien denkbar. EURACTIV Brüssel berichtet.

Zum Gemeinsamen Markt Südamerikas (Mercosur) gehören neben Brasilien auch Argentinien, Uruguay und Paraguay. Die Handelsgespräche zwischen der EU und Mercosur dauern bereits seit Jahren.

Er hoffe, dass es in der nächsten Woche in Buenos Aires zu einem Durchbruch komme, sagte Außenminister Nunes. „Es gibt eine Intensivierung unserer Gespräche mit der EU, und wir kommen in eine Phase der Entscheidung. Wir werden noch in diesem Jahr eine umfassende politische Vereinbarung unterzeichnen und später heikle Fragen verhandeln.“

Weitere Informationen

Brasilianischer Google-Chef: Brasilien ist eine der dynamischsten digitalen Wirtschaften

Trotz seiner derzeitigen "wirtschaftlichen Instabilität" erklärt der brasilianische Google-Chef Fabio Coelho Brasilien zu einer der dynamischsten digitalen Wirtschaften. Sein hohes Maß an Konnektivität könnte die Geschäfte für viele Unternehmen steigern.

Lateinamerikanische Mercosur-Gruppe bietet EU Freihandelsabkommen an

Die süd-amerikanische Mercosur (Mercado Común del Sur - Gemeinsamer Markt des Südens) hat der EU die Öffnung von 93 Prozent ihres lateinamerikanischen Marktes angeboten, um damit ein schon lange angestrebtes Freihandelsabkommen abzuschliessen.

Subscribe to our newsletters

Subscribe