Die Erweiterung und der Euro

Dem Maastrichter Vertrag zufolge haben alle zukünftigen Mitgliedsstaaten der Europäischen Union das Recht, sich der europäischen Einheitswährung, dem Euro, anzuschließen. Die zehn Länder, die der EU am 1. Mai 2004 beitreten werden, haben alle ihr Interesse geäußert, der Eurozone zum frühestmöglichen Zeitpunkt beizutreten. Für einige der Länder, wie etwa Polen und Ungarn, könnte die Eingliederung jedoch länger dauern als erwartet, da sich ihr Haushaltsdefizit vergrößert, während die Arbeitslosigkeit steigt. Die künftigen Mitglieder werden sich zudem weiterhin anstrengen müssen, um das EU-Niveau beim Pro-Kopf-Einkommen zu erreichen. Dies erfordert harte Arbeit in den Bereichen Arbeitsmarkt und Steuerreform.

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