Minister geben grünes Licht für Kroatiens Euro-Beitritt 2023

Die Empfehlung bringt das jüngste EU-Mitglied, das dem Block 2013 beigetreten ist, der Einführung der gemeinsamen Währung am 1. Januar 2023 einen Schritt näher. [Shutterstock/Alexandros Michailidis]

Die Finanzminister:innen der Eurozone haben am Donnerstag in der Eurogruppe grünes Licht für den Euro-Beitritt Kroatiens gegeben. Sie stimmten mit der positiven Einschätzung der Europäischen Kommission und der Europäischen Zentralbank überein, dass Zagreb die Beitrittskriterien erfülle.

„Dies ist ein entscheidender Schritt auf dem Weg Kroatiens zum 20. Mitglied unserer Eurozone und ein starkes Signal für die europäische Integration“, sagte der irische Präsident der Eurogruppe, Paschal Donohue, in einer Erklärung.

Die Empfehlung bringt das jüngste EU-Mitglied, das dem Block 2013 beigetreten ist, der Einführung der gemeinsamen Währung am 1. Januar 2023 einen Schritt näher.

In der Erklärung der Eurogruppe heißt es, dass die Empfehlung vom Ecofin-Rat, in dem die Wirtschafts- und Finanzminister:innen der 27 EU-Mitgliedstaaten vertreten sind, am Freitag angenommen werden soll. Die Staats- und Regierungschefs der EU werden dann auf einem Gipfel am 23. und 24. Juni über den Euro-Beitritt Kroatiens beraten.

Im Juli wollen die EU-Finanzminister:innen dann den endgültigen Wechselkurs für die Umstellung der kroatischen Währung, der Kuna, auf den Euro am 1. Januar 2023 festlegen.

Kroatien erklärte im Mai, dass die Vorbereitungen für die Einführung des Euro in vollem Gange seien und es nur noch die endgültige Zusage abwarte, bevor es mit dem Drucken seiner Euro-Banknoten beginne.

Subscribe to our newsletters

Subscribe