Neue Partnerschaft zwischen abgeordnetenwatch.de und EURACTIV

abgeordnetenwatch.de will für mehr Transparenz und einen besseren Dialog zwischen Wählenden und Kandidierenden sorgen. Partnerplattformen mit demselben Ziel gibt es bereits in Frankreich, Griechenland und Zypern.

Zwischen dem 23. und 26. Mai wird das neue EU-Parlament gewählt. Auf abgeordnetenwatch.de kann man Kandidierenden Fragen schicken und sich durch ihre Profile klicken. „Bürger fragen – Politiker antworten“, so der Kern des Portals. abgeordnetenwatch.de und EURACTIV haben dazu eine neue Kooperation gestartet.

Wissen Sie schon, wen Sie am 26. Mai ins EU-Parlament schicken wollen? Wenn nicht, lohnt sich womöglich ein Besuch auf abgeordnetenwatch.de/eu. Hier stellen sich die Kandidierenden den Fragen der Wählenden – die Antworten sind dann öffentlich auf der Seite nachzulesen.

Sechs Wochen vor der Wahl starten EURACTIV und abgeordnetenwatch.de eine neue Kooperation, um die Kandidierenden näher vorzustellen. Dazu werden wir unsere Interviewanfragen direkt über abgeordnetenwatch.de stellen und die einzelnen Profile in unsere Berichterstattung einbetten.

Knapp 1.300 Kandidierende aus 41 Parteien sind auf der Website registriert. Ein Großteil davon hat unter anderem Stellung zu 22 Thesen bezogen, die auf ihrem Profil nachzulesen sind. „Der Austritt eines Mitgliedstaates aus der EU soll erschwert werden“ und „Die EU muss sicherstellen, dass in Seenot geraten Menschen geborgen werden und europäische Häfen anlaufen dürfen“, heißt es da etwa. So kann man sich relativ schnell ein Bild davon machen, was von der Arbeit der Kandidierenden im EU-Parlament erwartet werden kann.

Dazu gibt es eine Zusammenfassung der politischen Ziele der Politiker, sowie nähere Infos zu ihrer Person und ihrem Listenplatz – also ihrer Chance, tatsächlich ins Parlament einzuziehen.

Sortiert sind die Kandidierenden anhand der Anzahl der Fragen, die sie auf der Plattform erhalten und beantworten, sowie der Vollständigkeit ihres Profils. Wer fleißig mit den Wählenden kommuniziert und ein Foto hochgeladen hat, wird auf abgeordnetenwatch.de besser gereiht.

„Direkter Kontakt zu den Kandidierenden ermöglicht ein besseres Kennenlernen und schafft Vertrauen – gerade auf der EU-Ebene, die vielen weiter weg vom täglichen Leben erscheint“, so Projektleiterin Christina Lüdtke. Der Dialog wird rund um die Uhr moderiert. Beleidigende oder diskriminierende Äußerungen werden ebenso wenig freigeschaltet wie Fragen zum Privatleben oder unbelegte Behauptungen.

Neben den einzelnen Kandidaten informiert die Plattform auch über die Wahlprogramme der Parteien und bietet nähere Informationen zum Wahlrecht bei der Europawahl.

abgeordnetenwatch.de ist 2004 ins Netz gegangen, seitdem ist die Plattform zum größten politischen Dialogportal Deutschlands gewachsen. Mehr als 125.000 Besucher zählt es im Monat. Zum dritten Mal in Folge begleitet abgeordnetenwatch.de die Europawahlen bereits.

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