Zweiter „echter“ Lockdown in Österreich

Bundeskanzler Sebastian Kurz (ÖVP) entschied sich zum zweiten Lockdown. [CHRISTIAN BRUNA/EPA]

Der österreichische „Lockdown Light“ hat nicht gereicht. Daher verschärft die Regierung nun die Maßnahmen, und verhängt einen „echten“ zweiten Lockdown. 

Seit Dienstag, den 3. November gilt in Österreich ein milder, zweiter Lockdown. Allerdings stiegen die Infektionszahlen weiterhin. Nun schärft die Regierung nach, um den Erfolg des ersten Lockdowns im Frühling zu wiederholen.

Bislang galt: Geschlossene Gastronomie, offener Handel, halboffene Bildungseinrichtung (ab der Oberstufe blieb man zu Hause). Ein Ausgangssperre zwischen 20 und 6 Uhr sollte regeln, dass Personen in dieser Zeitspanne nur aus bestimmten Gründen ihren Wohnraum verlassen dürfen.

Österreich geht in den zweiten Lockdown

Österreich geht bis Ende November in den zweiten Lockdown. Die Gastronomie schließt, Einzelhandel und Dienstleister bleiben offen. Nachts wird eine Ausgangssperre verhängt.

Ganztägige Ausgangssperre

Diese Ausgangssperre wird nun 24 Stunden gelten. In dieser Zeit darf man den privaten Bereich nur verlassen, um zu arbeiten, sich die Beine zu vertreten, anderen zu helfen und die Grundbedürfnisse zu stillen. Letzteres inkludiert den Besuch von LebenspartnerInnen und wichtigen Bezugspersonen.

Bundeskanzler Sebastian Kurz (ÖVP) bat die BürgerInnen, nur eine einzige solche Bezugsperson für die Dauer des Lockdowns zu definieren und zu treffen. Gesetzlich vorgeschrieben ist das allerdings nicht.

Schulen schließen komplett, ebenso wie der Handel – abgesehen von Geschäften, die essenzielle Grundbedürfnisse decken wie Lebensmittel, Banken oder Post. Die Maßnahmen gelten vorerst bis zum 6. Dezember.

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