Warum Bulgarien und Rumänien bei ihrer COVID-Mission gescheitert sind

Die beiden Balkanländer haben die niedrigsten Impfraten in der gesamten Union, und die epidemiologische Situation gerät erneut außer Kontrolle. [Shutterstock/ joel bubble ben]

The Capitals versorgt Sie mit Nachrichten aus ganz Europa – dank des EURACTIV Netzwerks. Heute u.a. mit dabei: Chinas Rolle in der neuen NATO-Strategie, niedrige Impfraten in Bulgarien und Rumänien und österreichische Wähler:innen wollen Rückzug von Ex-Kanzler Kurz aus der Politik.

Außerdem auf EURACTIV.de: Usbek:innen stimmen für die Wiederwahl ihres Präsidenten und Polnischer Premierminister: Kommission riskiert „Dritten Weltkrieg“.

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SOFIA | BUCHAREST

Die beiden Balkanländer haben die niedrigsten Impfraten in der gesamten Union, und die epidemiologische Situation gerät erneut außer Kontrolle. Unsere Reporter in Sofia und Bukarest analysieren die Gründe für das Versagen der beiden Länder bei der Bekämpfung der Pandemie.

Die Rolle skeptischer bulgarischer Ärzt:innen

Bulgarien steht an zweiter Stelle in der EU, was die Zahl der COVID-19-bedingten Todesfälle im letzten Monat angeht, und an letzter Stelle, was den Impfschutz betrifft – nur 21% der Bulgar:innen sind vollständig gegen das Virus geimpft.

Expert:innen erklärten gegenüber EURACTIV.bg, dass die Situation auf die Hausärzt:innen, die Reaktion der Institutionen und die Anfälligkeit der Bulgar:innen für Fake News zurückzuführen sei.

Eine beträchtliche Anzahl von Hausärzt:innen hat Menschen mit chronischen Krankheiten empfohlen, sich nicht impfen zu lassen, während in Westeuropa diese Menschen zuerst geimpft wurden. Der bekannte bulgarische Experte für Infektionskrankheiten, Atanas Mangarov, hat das Virus seit Beginn der Pandemie heruntergespielt und sich gegen die COVID-Impfstoffe ausgesprochen. Dies hat ein Klima des Misstrauens geschaffen.

„Wir waren nicht in der Lage, die meisten Ärzt:innen, die sich mit Impfstoffen befassen, auszubilden. Der Zeitpunkt für die Durchführung einer gezielten Kampagne für medizinische Fachkräfte im Sommer 2020 wurde verpasst“, so die Epidemiologin Hristiana Batselova.

„Ich bin überrascht, wie viele Ärzt:innen in Bulgarien nicht verstehen, wie die Impfstoffe funktionieren. Die Mediziner:innen hatten Angst, sich selbst zu impfen, und verweigerten schließlich ihren Patient:innen die Impfung“, so Batselova.

Nach Angaben der bulgarischen Ärztegewerkschaft sind etwa 70% der bulgarischen Ärzt:innen geimpft, was einer der niedrigsten Werte in der EU ist.

„Zunächst weigerten sich einige Hausärzt:innen, viele Menschen zu impfen. Das Misstrauen wurde dann durch die Fake News vertieft. Es ist an der Zeit, mit Schuldzuweisungen an die Politik aufzuhören. Wir können nicht ständig andere für unsere Fehlentscheidungen verantwortlich machen“, so Batselova weiter.

Die prominente Medizinjuristin Maria Sharkova erklärte, dass die zögerliche Haltung gegenüber Impfungen in Bulgarien kein neues Phänomen sei.

„Fake News trugen zur Impfzurückhaltung bei, die auf dem fruchtbaren Boden politischer Unsicherheit und einer Kaskade von Wahlen wuchs. Einige wenige Personen aus verschiedenen Parteien sprachen sich lautstark für die Impfung aus, während die politischen Führer:innen schwiegen oder sich sogar einer Anti-Impf-Rhetorik bedienten, um die Unterstützung der Wähler:innen zu gewinnen“, sagte Sharkova.

„Es gibt immer noch keine institutionelle Reaktion auf Fake News, die von Ärzt:innen verbreitet werden. Die Medien geben bestimmten Fachleuten das Wort, die unter Berufung auf das Argument der Meinungsvielfalt Fake News verbreiten“, so Scharkowa.

Sogar einige Mitglieder:innen der vom Gesundheitsminister ernannten Expertenräte haben Empfehlungen verfasst, die in direktem Widerspruch zu den Empfehlungen internationaler Berufsverbände stehen. So rieten sie beispielsweise davon ab, schwangere Frauen oder solche, die in den nächsten sechs Monaten schwanger werden wollen, zu impfen.

Rumänische Politiker:innen in Eile, Pandemie zu beenden

In den letzten Wochen ist die Zahl der Coronavirus-Infektionen in Rumänien sprunghaft angestiegen, und auch die Zahl der Todesfälle nahm zu. In der vergangenen Woche meldete Rumänien eine der höchsten Sterberaten weltweit und beantragte EU-Hilfe, um das angeschlagene Gesundheitssystem des Landes zu entlasten.

Ärzt:innen und Politiker:innen haben Desinformationskampagnen und Impfskepsis für die geringe Verbreitung der COVID-19-Impfstoffe verantwortlich gemacht, doch die Gründe für diese Situation sind vielschichtiger.

Das Misstrauen der Rumän:innen gegenüber den staatlichen Behörden hat eine lange Tradition, und die Leitung der Impfkampagne hat nichts getan, um dieses Problem zu lösen.

Ein Arzt der Armee wurde mit der Leitung der Kampagne betraut, und obwohl dieser Schritt anfangs hilfreich gewesen sein mag, da das Militär eine der vertrauenswürdigsten Institutionen in Rumänien ist, wurde das Gesundheitsministerium ausgegrenzt. Die Kommunikation war nach Ansicht von Expert:innen für Öffentlichkeitsarbeit schlecht.

Während die Impfkampagne zu Beginn des Sommers ins Stocken geriet, erklärten hochrangige Beamt:innen das Ende der Pandemie und die Impfkampagne wurde als Erfolg gewertet.

Rumänien war das erste EU-Land, das die Beschränkungen aufhob, obwohl die Impfziele bei weitem nicht erreicht wurden. Ursprünglich hatte die Regierung das Ziel gesetzt, bis Ende September 10 Millionen Menschen zu impfen, und dann ein Zwischenziel von fünf Millionen Geimpften bis zum 1. Juni eingeführt.

Doch im Mai, als die Zahlen immer noch sehr weit von diesem Ziel entfernt waren, begannen Präsident Klaus Iohannis und Premierminister Florin Citu, die Beschränkungen aufzuheben. Citu sagte später, sein Ziel sei nicht, eine bestimmte Anzahl von Menschen zu impfen, sondern die Pandemie zu überwinden.

„Die Kampagne war ein Erfolg, wir haben die Pandemie praktisch gestoppt“, sagte Präsident Klaus Iohannis im Juni. Er rechtfertigte die ohnehin geringe Zahl der täglich verabreichten Dosen mit der geringeren Zahl der Infektionen, die die Impfquote auf einem sehr niedrigen Niveau hielt.

Als die Zahl der Infektionen im September und vor allem im Oktober anstieg, bildeten sich erneut Warteschlangen vor den Impfstellen. Es wurde über neue Beschränkungen und die Möglichkeit gesprochen, für bestimmte Aktivitäten einen Gesundheitspass vorzuschreiben.

(Krassen Nikolov | EURACTIV.bg, Bogdan Neagu | EURACTIV.ro)

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WIEN

Wähler:innen wollen Rückzug von Ex-Kanzler Kurz aus der Politik. Eine Mehrheit der österreichischen Bevölkerung will, dass sich der Anfang Oktober wegen Korruptionsvorwürfen zurückgetretene Ex-Kanzler Sebastian Kurz ganz aus der Politik zurückzieht. Lesen Sie mehr.

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BERLIN

Bundestag hält konstituierende Sitzung ab. Ab Dienstag beginnt in Deutschland die 20. Legislaturperiode, wenn das Parlament nach den Wahlen im September zu seiner konstituierenden Sitzung zusammentritt. Mehr dazu (auf Englisch) hier.

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PARIS

Neuer Bericht untersucht sechs Szenarien zur Erreichung der Kohlenstoffneutralität bis 2050. Der französische Stromübertragungsnetzbetreiber (RTE) hat am Montag sechs Szenarien zur Erreichung der Klimaneutralität bis 2050 vorgestellt. Die Expert:innen berücksichtigten dabei auch die Versorgungssicherheit des französischen Stromsystems. Mehr dazu (auf Englisch) hier.

 


GROSSBRITANNIEN UND IRLAND

LONDON

Frost reagiert kühl auf EU-Haltung zu Horizon. Der britische Brexit-Minister David Frost hat am Montag (25. Oktober) gewarnt, dass die EU gegen die EU-Vereinbarung verstoße, wenn sie britische Organisationen weiterhin vom „Horizon Europe“-Forschungsfonds ausschließen würde. Mehr dazu (auf Englisch) hier.

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DUBLIN 

Irische Wissenschaftler:innen beginnen mit der Untersuchung einer neuen ‚Delta plus‘-Variante. Wissenschaftler:innen haben in Irland Untersuchungen einer neuen „Delta plus“-Variante von COVID-19 eingeleitet, um festzustellen, ob das Virus übertragbarer und schwerer ist als die bestehende Delta-Variante. Mehr dazu (auf Englisch) hier.

 


NORDISCHE UND BALTISCHE LÄNDER

HELSINKI

Stoltenberg: China wird ein wichtiger Schwerpunkt der neuen NATO-Strategie sein. China stellt Herausforderungen innerhalb und außerhalb Europas dar, die in der neuen NATO-Strategie, über die derzeit verhandelt wird, berücksichtigt werden, sagte der Generalsekretär des Militärbündnisses, Jens Stoltenberg, auf einer Pressekonferenz in Helsinki. Lesen Sie mehr.

 


EUROPAS SÜDEN

LISSABON

Ablehnung des Staatshaushalts könnte Lohn- und Rentenerhöhungen, Gesundheitsdienst und Arbeitsrecht gefährden. Der Staatssekretär für parlamentarische Angelegenheiten hat am Montag davor gewarnt, dass im Falle einer Ablehnung des Haushalts eine Reihe von Maßnahmen in den Bereichen Löhne, Renten, Nationaler Gesundheitsdienst (SNS) und Arbeitsrecht in Frage gestellt werden. Mehr dazu (auf Englisch) hier.

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ATHEN

Griechenland trauert um Sozialistenführerin. Die Vorsitzende der griechischen sozialistischen Partei (Pasok), Fofi Gennimata, ist am Montag nach einem jahrelangen Kampf gegen den Krebs gestorben. Alle politischen Kräfte lobten Gennimata für ihre Tapferkeit und Ehrlichkeit. Mehr dazu (auf Englisch) hier.

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ROM

Politiker:innen uneins über die Zukunft der umstrittenen historischen Bank. Die monatelangen Verhandlungen der italienischen Regierung über den Verkauf der staatlichen Bank Monte dei Paschi di Siena (MPS) an die internationale Bankengruppe Unicredit sind gescheitert, wie am Sonntag bekannt wurde. Mehr dazu (auf Englisch) hier.

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MADRID

Spanien bietet über 70-Jährigen vor dem Winter COVID-19-Auffrischungen und Grippeimpfungen an. Die spanischen Gesundheitsbehörden haben am Montag (25. Oktober) die COVID-19-Auffrischungsimpfung für die über 70-Jährigen eingeführt und planen, sie in einigen Regionen gleichzeitig mit der Grippeimpfung zu verabreichen, berichtete EURACTIVs Partner EFE. Mehr dazu (auf Englisch) hier.

 


VISEGRAD 

WARSCHAU

Polnischer Premierminister: Kommission riskiert „Dritten Weltkrieg“. In einem Interview mit der Financial Times hat der polnische Premierminister Mateusz Morawiecki der Europäischen Kommission vorgeworfen, sie halte Polen bei den Verhandlungen über die Mittel für Polens Konjunkturprogramm und die Konditionalität der Rechtsstaatlichkeit „eine Waffe an den Kopf“. Lesen Sie mehr.

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PRAG

Künftige tschechische Regierung ruft zum Dialog im Fall Turow auf. Die tschechischen Behörden fordern Polen auf, an den Verhandlungstisch zurückzukehren und endlich eine Lösung im Fall der Mine Turów zu finden. „Die Fortsetzung der Verhandlungen liegt im Interesse aller Parteien, insbesondere der Region Liberec“, erklärte der stellvertretende Umweltminister Vladislav Smrž gegenüber dem Medienpartner von EURACTIV.cz, Aktuálně.cz. Mehr dazu (auf Englisch) hier.

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BUDAPEST

Oppositionskandidat behauptet, regierende Fidesz habe ein Dossier zusammengestellt, um ihn zu diskreditieren. Der Bürgermeister von Hódmezővásárhely, Péter Márki-Zay gewann die Vorwahlen der vereinigten Opposition und wird als Kandidat der Sechs-Parteien-Koalition im nächsten Jahr Viktor Orbán herausfordern. Am Montag legte er ein belastendes Dossier vor, das angeblich von der Fidesz für seine ehemaligen Gegner erstellt wurde, die ihm das Dokument stattdessen übergaben, wie Telex berichtete. Mehr dazu (auf Englisch) hier.

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BRATISLAVA

Slowakische Regierung führt eine „Ampel“-Bewertung der Reformen des Konjunkturprogramms ein. Der neue Kontrollmechanismus der Regierung zielt darauf ab, öffentlich zu warnen, wenn sich eine der Reformen des nationalen Konjunkturprogramms verzögert. Wenn eine der Reformen ins Stocken gerät, könnte die Slowakei Hunderte von Millionen Euro aus dem Konjunkturprogramm verlieren. Mehr dazu (auf Englisch) hier.

 


NACHRICHTEN AUS DEM BALKAN

TIRANA

Während sich die Tür zur EU schließt, konzentriert sich Albanien auf umstrittene regionale Zusammenarbeit. Der albanische Premierminister Edi Rama hat die EU aufgefordert, Bosnien und Herzegowina, Kosovo und Montenegro zu drängen, sich der Initiative „Offener Balkan“ anzuschließen. Die Aussicht auf eine Integration der westlichen Balkanstaaten in die EU wurde „vielleicht […] vorübergehend auf Eis gelegt“. Mehr dazu (auf Englisch) hier.

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ZAGREB

Tausende kroatische Arbeitnehmer:innen haben in den letzten 13 Jahren den Arbeitsmarkt verlassen. Rund 128.000 Arbeitnehmer:innen unter 35 Jahren haben in den letzten 13 Jahren den kroatischen Arbeitsmarkt verlassen. Heute machen sie nur noch ein Drittel der Arbeitskräfte des Landes aus, schreibt die Zeitung Večernji List. Mehr dazu (auf Englisch) hier.

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BELGRAD

Serbien nimmt an internationaler Atomunfallsimulation in den Vereinigten Arabischen Emiraten teil. Serbien wird an einer internationalen Übung teilnehmen, um die Reaktion auf einen schweren Unfall zu testen, der von Dienstag bis Mittwoch im Kernkraftwerk Barakah in den Vereinigten Arabischen Emiraten simuliert wird, teilte die Direktion für Strahlung und nukleare Sicherheit am Montag mit.

Die Internationale Atomenergiebehörde (IAEA) und die VAE führen die Übung durch.

Serbien wird die Übung nutzen, um zum ersten Mal ein Entscheidungshilfesystem, JRodos, zu testen. Das System kann die mögliche Position einer radioaktiven Wolke abzuschätzen, die Auswirkungen eines nuklearen Unfalls auf die Bevölkerung und die Umwelt zu bewerten und die Effizienz von Schutzmaßnahmen zu beurteilen, so die Direktion in einer Mitteilung. (EURACTIV.rs | betabriefing.com)

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SARAJEVO

Sprecher des serbischen Parlaments: Keine Grenzen zwischen der Republika Srpska und Serbien. Belgrad ist weiterhin daran interessiert, den Frieden und den Status der Republika Srpska (RS) zu erhalten und die Einhaltung des Friedensabkommens von Dayton zu gewährleisten, so Ivica Dačić, Sprecher der Narodna Skupština (Parlament der Republik Serbien). Mehr dazu (auf Englisch) hier.

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SKOPJE

Zahl der Dieselfahrzeuge in Nordmazedonien steigt in 8 Jahren um 160.000. Die Zahl der Transportfahrzeuge, die mit Erdöl, d.h. Diesel, betrieben werden, ist laut Daten auf 278.096 Fahrzeuge im Jahr 2020 gestiegen, verglichen mit 118.109 im Jahr 2012. Das bedeutet, dass in nur acht Jahren die Zahl der Kraftfahrzeuge, die mit Öl betrieben werden, um fast 160.000 gestiegen ist. Mehr dazu (auf Englisch) hier.

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PRISTINA | TIRANA

Albanien droht nach Brüskierung des Kosovo mit Rücktritt von der Boxweltmeisterschaft. Die albanische Boxnationalmannschaft hat damit gedroht, die Boxweltmeisterschaft 2021 in Belgrad zu verlassen, falls Serbien dem Kosovo die Teilnahme verweigert. Mehr dazu (auf Englisch) hier.

 


AGENDA:

  • EU/Luxemburg: EU-Energieminister führen Dringlichkeitsgespräche über Gaspreisanstieg.
  • Deutschland: Der neue Bundestag tritt 30 Tage nach den Bundestagswahlen im September zu seiner ersten Sitzung zusammen.
  • Dänemark: Firma steht vor Gericht, weil sie das EU-Embargo gegen Syrien gebrochen haben soll.
  • Norwegen: Euro-Arktischer Barents-Rat tagt in Tromso.
  • Polen: Die neuen Minister:innen für Landwirtschaft, Klima und Sport werden um 17 Uhr bekannt gegeben.
  • Ungarn: Ministerpräsident Orban und die rechtsextreme französische Präsidentschaftskandidatin Le Pen geben eine gemeinsame Pressekonferenz in Budapest.
  • Slowakei: Der taiwanesische Außenminister Joseph Wu hält eine Rede in Bratislava.
  • Spanien: Weltgipfel zur Zukunft des Tourismus findet in Barcelona statt.
  • Kroatien: Die Gemeinsame Kommission für die Umsetzung und Förderung der wirtschaftlichen Zusammenarbeit zwischen der kroatischen und der aserbaidschanischen Regierung hält ihre zweite Sitzung unter der Leitung des kroatischen Ministers für Wirtschaft und nachhaltige Entwicklung, Tomislav Ćorić, und des aserbaidschanischen Kulturministers Anar Karimov ab.

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[Bearbeitet von Sarantis Michalopoulos, Alexandra Brzozowski, Daniel Eck, Benjamin Fox, Zoran Radosavljevic, Alice Taylor]

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