Union und SPD in Wahlumfrage gleichauf

Noch rund fünf Monate bis zu der Bundestagswahl. [Ralf Schulze/Flickr]

Nach der Wahl im Saarland liegen die Union und SPD laut einer aktuellen Umfrage wieder gleichauf. Eine mögliche schwarz-rote Koalition käme auf 64 Prozent.

Im aktuellen INSA-Meinungstrend für die „Bild“-Zeitung gewinnen CDU/CSU (32 Pozent) einen Prozentpunkt hinzu. SPD (32 Prozent), Linke (8,5 Prozent) und Grüne (6,5 Prozent) halten ihre Ergebnisse aus der Vorwoche. FDP (sechs Prozent) und AfD (elf Prozent) verlieren jeweils einen halben Punkt.

Eine Bahamas-Koalition aus CDU/CSU, FDP und AfD kommt zusammen auf 49 Prozent und damit auf eine parlamentarische Mehrheit. Da keiner der potenziellen Koalitionspartner dieses Bündnis will, bleibt die Fortsetzung der schwarz-roten Koalition, die zusammen 64 Prozent erreicht, alternativlos. Alle anderen Koalitionsoptionen hätten keine Mehrheit. Sowohl eine Ampelkoalition als auch eine schwarze Ampel (Jamaika-Koalition) kämen auf jeweils 44,5 Prozent. Auch für Rot-Rot-Grün (47 Prozent) reicht es nicht.

Umfrage zur SPD: Der "Schulz-Effekt lässt nach"

Der Höhenflug der SPD mit ihrem Kanzlerkandidaten Martin Schulz stagniert nicht nur. Er kehrt sich einer Umfrage zufolge erstmal sogar leicht um.

„Der Schulz-Effekt hält die SPD auf Augenhöhe mit der Union“, sagte INSA-Chef Hermann Binkert. „Wer bei diesem Kopf-an-Kopf-Rennen am Ende die Nase vorn hat, bleibt offen. Die Saarland-Wahl war eine Entscheidung für die beliebte Ministerpräsidentin und gegen Rot-Rot. Persönlichkeit und Koalitionsoptionen werden auch die Bundestagswahl entscheiden.“ Für die Erhebung wurden vom 24. bis zum 27. März 2017 insgesamt 2034 Personen befragt.

 

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