Umfrage zur SPD: Der „Schulz-Effekt lässt nach“

Martin Schulz - der SPD-Kanzlerkandidat - bringt der SPD hohe Umfrageerfolge - die Wirkung lässt aber nach. Foto: Shutterstock

Der Höhenflug der SPD mit ihrem Kanzlerkandidaten Martin Schulz stagniert nicht nur. Er kehrt sich einer Umfrage zufolge erstmal sogar leicht um.

Die SPD ist in der Wählergunst leicht gesunken. Wäre am Sonntag Bundestagswahl, kämen die Sozialdemokraten auf 29 Prozent der Stimmen, wie eine vorab veröffentlichte Ipsos-Umfrage ergab.

In der Erhebung Ende Februar waren es noch 30 Prozent. Die Union kommt auf 33 Prozent der Stimmen nach zuvor 32 Prozent. Die AfD gibt einen Punkt auf elf Prozent ab. Die Grünen steigen um einen Punkt auf acht Prozent, die Linke verliert einen Punkt auf neun Prozent. Die FDP verbessert sich auf sechs Prozent.

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Marine Le Pen und die AfD verlieren plötzlich Wähler. Wie lange der Schulz-Hamon-Zug „ohne Bremsen“ bleibt, ist allerdings abzuwarten.

Die Sozialdemokraten hatten nach der Festlegung auf Martin Schulz als Kanzlerkandidaten in Umfragen zugelegt. Der Schulz-Effekt lasse aber spürbar nach, hieß es in der aktuellen Ipsos-Erhebung.

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