Twitter geht gegen Falschinformationen über Corona-Impfungen vor

Schon beim US-Präsidentschaftswahlkampf ging Twitter verstärkt gegen Falschmeldungen vor. [ANDREW GOMBERT/EPA]

Der Kurzbotschaftendienst Twitter sagt Falschinformationen über Corona-Impfungen den Kampf an.

Künftig würden die „schädlichsten Falschinformationen“ gelöscht, teilte das US-Unternehmen am Mittwoch mit. Zudem sollen Tweets, die irreführende Angaben enthalten, gekennzeichnet werden.

EU: Facebook, Twitter und Co müssen mehr gegen Falschinformationen tun

Es fehle an Effektivität, teilte die EU-Kommission am Donnerstag mit. „Die Plattformen müssen haftbarer und transparenter werden“, sagte die Vizepräsidentin der EU-Kommission Vera Jourova.

Die Maßnahmen, die ab kommender Woche greifen, richten sich unter anderem gegen die Behauptung, dass die Impfungen genutzt würden, um Menschen absichtlich zu schaden oder sie zu kontrollieren. Twitter folgt damit dem Beispiel von Facebook und Youtube, die bereits ähnliche Schritte eingeleitet haben.

In Ländern wie den USA, Kanada und Großbritannien haben die Impfkampagnen gegen das Coronavirus bereits begonnen. Die europäische Arzneimittelbehörde EMA will am Montag ihre Entscheidung über die Zulassung des Biontech-Pfizer-Vakzins fällen. Anschließend können dann auch in der EU die Impfungen beginnen.

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