Sondereinsatzkommando der Polizei untersucht Morddrohungen gegen slowenische Politiker:innen

Die Polizei hat eine Sondereinheit gebildet, die Todesdrohungen gegen slowenische Spitzenbeamt:innen und Abgeordnete untersuchen soll.[difesa.it]

Die Polizei hat eine Sondereinheit gebildet, die Todesdrohungen gegen slowenische Spitzenbeamt:innen und Abgeordnete untersuchen soll, nachdem in dieser Woche Briefe mit Kugeln an mehrere Spitzenpolitiker:innen verschickt worden waren.

Die Polizei erklärte, die Sondereinheit habe die Fälle angesichts des hohen Aufwands der Ermittlungen übernommen.

Briefe mit Morddrohungen und Kugeln wurden an Premierminister Janez Janša und Verteidigungsminister Matej Tonin geschickt, eine weitere Kugel wurde an Innenminister Aleš Hojs verschickt.

In Medienberichten hieß es zunächst, sowohl Janša als auch Tonin hätten die Drohbriefe am Freitag an ihren Wohnadressen erhalten. Tonins Sprecher erklärte später, die an ihn gerichtete Post sei von der Post abgefangen worden, bevor sie seine Wohnung erreichte.

Todesdrohungen, die an die Fraktionen der oppositionellen Rentnerpartei (DeSUS) und des Neuen Sloweniens (SNS) gerichtet waren, wurden ebenfalls vom parlamentarischen Postdienst abgefangen. Der SNS-Vorsitzende Zmago Jelinčič und der DeSUS-Abgeordnete Robert Polnar haben bestätigt, dass sie Drohbriefe an ihre Privatadressen erhalten haben.

Die Polizeibehörde von Ljubljana erklärte, sie untersuche insgesamt acht Fälle von Morddrohungen per Post.

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