Slowenische Regierung sieht Land von „regierungsfeindlichen“ Medien dominiert

Sloweniens Premierminister Janez Janša. [EPA-EFE/FRANCISCO SECO]

In Slowenien gebe es keine Zensur oder Angriffe der Regierung auf Journalisten. Im Gegenteil: Das Land werde von „regierungsfeindlichen“ Medien dominiert, die den Tycoons gehören und von der Linken kontrolliert werden, behauptete die slowenische Regierung nach einer Anfrage zur Korrektur eines Artikels in der Süddeutschen Zeitung

Die Süddeutsche Zeitung schrieb in ihrem Artikel vom 19. Februar, dass “Sloweniens Premier Janša in sozialen Netzwerken einen regelrechten Krieg gegen die Medien [führe], um Journalisten und Kulturschaffende auf Linie zu bringen.”

Premierminister Janez Janša wurde direkt von der deutschen Zeitung zitiert, die nur über seine bekannten Attacken gegen die Medien berichtete, darunter die Schwierigkeiten bei der Finanzierung der staatlichen Presseagentur STA.

„Da die slowenische EU-Ratspräsidentschaft näher rückt, hat der Premier des Landes im Voraus gezeigt, was von ihm zu erwarten ist, nämlich nichts Gutes, schrieb die Tageszeitung Delo am Samstag (20. Februar) über Janšas „unangemessene Reaktion auf die Kritik in den Medien“, berichtete STA.

In einem neuen Artikel schrieb die Süddeutsche Zeitung ferner: “Der neue Chef Armin Laschet drückt sich aber seither vor klaren Aussagen, ob unter Europas Christdemokraten Platz sein sollte für Leute wie Orbán oder Janez Janša, den Trump-Verehrer aus Slowenien, der dort die Medien drangsaliert.”

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