Slowakei plant rekordhohe Verteidigungsausgaben

Die Regierung hat bereits den Kauf von 152 gepanzerten Kettenfahrzeugen und 76 gepanzerten Radfahrzeugen genehmigt. [Shutterstock/Alexey Soloukhin]

Das slowakische Verteidigungsministerium plant die größte Anschaffung in der Geschichte des Landes. Die Regierung hat bereits den Kauf von 152 gepanzerten Ketten- und 76 gepanzerten Radfahrzeugen genehmigt. Der geschätzte Preis liegt bei über 2 Milliarden Euro, berichtet EURACTIV Slowakei. 

Laut dem Leiter des Ministeriums, Jaroslav Naď (OĽaNO), will die Regierung „die Soldaten unterstützen, die eindeutig und wirklich Technologie auf dem Niveau moderner Armeen benötigen“.

Die Gründe für die Anschaffung sind sowohl der schlechte Stand der Technik als auch die von der Nordatlantischen Allianz formulierten Anforderungen an eine funktionierende Armee. Die Slowakei hat sich bereits mehrfach zur Modernisierung verpflichtet.

Laut Naď gehören die Fahrzeuge, die das Ministerium kaufen will, zur Schlüsselausrüstung der alliierten Landstreitkräfte.

Derzeit ist der Kauf von gepanzerten Fahrzeugen noch ein reiner Plan. Die Regierung will sich bis Ende September mit der Bitte um konkrete Angebote an die Länder wenden. Die Angebote werden dann innerhalb von sechs bis neun Monaten erwartet. Das Ministerium wird außerdem Machbarkeitsstudien vorlegen und die Regierung um die Zulassung bitten, den Vertrag auszuhandeln.

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