Rückschlag für Sánchez: Spanische Konservative gewinnen in Andalusien

Über sechs Millionen Menschen waren in der bevölkerungsreichsten Region Spaniens wahlberechtigt, und mehr als 3.700 Wahllokale wurden eingerichtet. [Shutterstock/Vivitta]

Die Mitte-Rechts-Partei Partido Popular gewann 43,1 Prozent (+22,4 im Vergleich zu 2018) und die absolute Mehrheit im andalusischen Parlament mit 109 Sitzen.

Angesichts der nationalen Wahlen im Jahr 2023 ist das ein harter Schlag für Premierminister Pedro Sánchez, wie EURACTIV-Medienpartner EFE berichtet.

Über sechs Millionen Menschen waren in der bevölkerungsreichsten Region Spaniens wahlberechtigt, und mehr als 3.700 Wahllokale wurden eingerichtet.

Die Partido Popular, in Koalition mit der Mitte-Rechts-Partei Ciudadanos (Bürger), regiert die Region seit 2018.

Laut Europe Elects erzielte die Mitte-Links-Partei PSOE, die die Region bis Ende der 2000er Jahre dominiert hatte, ihr schlechtestes Regionalwahlergebnis in Andalusien (24,1 Prozent; 27,9 Prozent im Jahr 2018).

[Europe Elects]

Die rechtsextreme Partei Vox erzielte ein enttäuschendes Ergebnis von nur 13,4 Prozent (+2,5) und lag damit bis zu sieben Punkte unter den von den Meinungsforschern ermittelten Werten.

Die liberale Partei Ciudadanos fiel von 17 Prozent auf etwa 3 Prozent und verlor damit ihre parlamentarische Vertretung.

Zwei linke Bündnisse, Por Andalucía und die regionalistische Adelante Andalucía, erreichten acht beziehungsweise sechs Prozent.

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