Orban und Le Pen sprechen in Budapest über ein Bündnis

Nachdem "wir nicht in der Europäischen Volkspartei bleiben konnten", so Orbán, seien sie wieder europäische Junggesellen geworden. [EPA-EFE / FISCHER ZOLTAN / HUNGARIAN PM PR]

Der ungarische Premierminister Viktor Orbán hat am Dienstag die französische rechtsextreme Präsidentschaftskandidatin Marine Le Pen in der ungarischen Hauptstadt empfangen.

Er dankte ihr dafür, dass sie Ungarn während der wiederholten „Versuche, uns in den letzten Jahren im Europäischen Parlament zu kreuzigen“, zur Seite gestanden hat.

Orbán sagte, er und Le Pen hätten wichtige Gespräche über ein Bündnis zwischen seiner Fidesz-Partei und ihrer Partei Rassemblement National (RN) geführt.

Nachdem „wir nicht in der Europäischen Volkspartei bleiben konnten“, so Orbán, seien sie wieder europäische Junggesellen geworden.

Le Pen lobte die Ungarn, „eine Nation, die seit Jahrhunderten für die Freiheit kämpft“, und Orbán, weil er „den neuen Kampf für die Freiheit kämpft und sein eigenes Land und seine eigene Kultur erfolgreich gegen die Migration verteidigt hat“.

Für Le Pen ist die Freiheit der wichtigste Wert, den die Europäische Union nicht mehr verteidigen kann.

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