Neue Route für serbische Exporte nach Russland

Nedimović teilte im serbischen Rundfunk mit, dass das Problem im Zusammenhang mit den Exporten von Äpfeln gelöst worden sei. [Shutterstock/Avigator Fortuner]

Serbische Waren sollen von nun an über die Türkei und einige baltische Länder nach Russland gelangen, erklärte der Minister für Land-, Forst- und Wasserwirtschaft Branislav Nedimović am Sonntag.

Nedimović teilte im serbischen Rundfunk mit, dass das Problem, das es bei Apfelexporten gegeben hatte, gelöst worden sei. Zudem gab er bekannt, dass Serbien im letzten Monat mehr Erdbeeren exportiert habe als im gleichen Zeitraum des letzten Jahres.

Der Minister betonte außerdem, dass die gegenwärtigen Entwicklungen auf dem Weltmarkt für Lebensmittel „ein Kinderspiel“ seien, verglichen mit dem, was in sechs bis 12 Monaten passieren werde, weshalb er glaube, dass in Serbien „die Wachsamkeit aller Institutionen erforderlich“ sei.

Er erinnerte daran, dass vierteljährliche Exportquoten festgelegt worden seien.

„Wir müssen ein Gleichgewicht halten. Es darf nicht passieren, dass wir produzieren, ohne genug für uns selbst übrigzuhaben. Es muss alles in Serbien vorhanden sein, und wir müssen genug für unsere Nachbarn im offenen Balkan haben“, fügte Nedimović hinzu.

Serbien ist unter den Ländern des Westbalkans, die zum großen Teil Nettoimporteure vieler Lebensmittel sind, ein wichtiger Lieferant von Agrarrohstoffen. Das Land war allerdings seit der russischen Invasion in der Ukraine mehrfach mit protektionistischen Maßnahmen im Bereich des Agrarhandels aufgefallen.

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