Mit Geld und klugen Reformen gegen Jugendarbeitslosigkeit

Kurz vor dem Gipfel zur Jugendarbeitslosigkeit in Berlin, hat Bundeskanzlerin Angela Merkel im Interview mit sechs europäischen Zeitungen ihre bisherige Krisenpolitik verteidigt.

"Die Jugendarbeitslosigkeit ist derzeit das vielleicht drängendste europäische Problem. […] und es wird mit Geld allein nicht zu beheben sein, sondern nur mit klugen Reformen. So ist es zum Beispiel nicht klug, wenn das Arbeitsrecht in manchen Ländern nur für junge Leute flexibilisiert ist, nicht aber für Ältere, die schon lange Arbeit haben. Das befördert in wirtschaftlich schwierigen Zeiten Jugendarbeitslosigkeit."

"Die Jugendarbeitslosigkeit in einigen Ländern ist seit vielen Jahren viel zu hoch, nun in der Krise ist sie noch einmal gestiegen. Auf einem alternden Kontinent ist das ein untragbarer Zustand. Es darf keine verlorene Generation geben."

red.

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