Merkel und Macron beraten über Sicherheit und Verteidigung

Bei der Videokonferenz geht es um die Eurodrohne und die Gas-Pipeline Nord Stream 2. [EPA-EFE/LUDOVIC MARIN]

Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) und Frankreichs Präsident Emmanuel Macron beraten am Freitag (5. Februar) über die europäische Verteidigungspolitik und die internationale Sicherheit.

Themen der Videokonferenz sind die Pläne für ein gemeinsames Kampfflugzeug und die sogenannte Eurodrohne. Daneben dürfte es auch um die umstrittene Gaspipeline Nord Stream 2 gehen. Wegen des russischen Vorgehens gegen Kreml-Kritiker Alexej Nawalny fordert Frankreich einen Baustopp, die Bundesregierung hält dagegen an der Pipeline fest.

Fall Nawalny überschattet Russlandbesuch des EU-Außenbeauftragten Borell

Eine umstrittene Mission: Europas Chefdiplomat Josep Borrell besucht Moskau. Eigentlich wollte er dort Möglichkeiten der Zusammenarbeit mit dem schwierigen Nachbarn ausloten. Doch nun wird die Reise von dem harten Vorgehen der russischen Regierung gegen den Kreml-Kritiker Alexej Nawalny überschattet.

An einem Teil der Gespräche nehmen die Außenminister Heiko Maas (SPD) und Jean-Yves Le Drian sowie die Verteidigungsministerinnen Annegret Kramp-Karrenbauer (CDU) und Florence Parly teil. Vor dem Rat will Macron mit dem bayerischen Ministerpräsidenten Markus Söder (CSU) telefonieren (10.30 Uhr). Dabei geht es unter anderem um die Zusammenarbeit in der Corona-Pandemie.

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