Merkel leitet Integrationsgipfel und empfängt Migranten nach Hanau-Anschlag

Angela Merkel bei ihrer Stellungnahme zum Anschlag in Hanau. [OMER MESSINGER/EPA]

Im Vorfeld des 11. Integrationsgipfels empfängt Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) am Montag in Berlin rund 60 Vertreter von Migrantenorganisationen (10.30 Uhr).

Bei dem Gespräch, an dem auch die Integrationsbeauftragte Annette Widmann-Mauz (CDU) teilnimmt, soll es um den rassistischen Anschlag von Hanau gehen. Auch der anschließende Integrationsgipfel (ab 12.30 Uhr) wird sich mit dem Attentat und anderen Anschlägen der jüngsten Zeit beschäftigen.

Mordserie in Hanau: "Wir sind nirgendwo sicher"

Ein Mann erschießt in Hanau neun Menschen mit ausländischen Wurzeln. Am Tag danach herrschen in der hessischen Stadt Wut, Angst und Trauer. Innenminister Seehofer will Konsequenzen ziehen.

Die Teilnehmer wollen laut Regierungssprecher Steffen Seibert diskutieren, wie die Demokratie gegen Rassismus, Antisemitismus, antimuslimische Hetze und Rechtsextremismus verteidigt werden kann und welche Konsequenzen aus den jüngsten Ereignissen gezogen werden müssen. Zudem soll es um erste Ergebnisse des sogenannten Nationalen Aktionsplans Integration gehen. Gegen 15.30 Uhr gibt Merkel zusammen mit weiteren Teilnehmern eine Pressekonferenz.

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