May zu den Handelsbeziehungen mit EU nach dem Brexit

Ohne ein Austrittsabkommen könnte das Vereinigte Königreich seine Austrittszahlungen überdenken, warnte Premierministerin May. [EPA-EFE/ANDY RAIN]

Die britische Premierministerin Theresa May will am Freitag ihrer Regierung den neuen Plan für die Handelsbeziehungen mit der EU nach dem Brexit unterbreiten.

Es handelt sich um einen weiteren Versuch Mays, ihr gespaltenes Kabinett hinter einem Vorschlag zu vereinen. Nach Angaben aus Regierungskreisen sieht der Plan unter anderem ausgefeilte technische Lösungen vor, um das Kontrollaufkommen an den Grenzen zur EU so gering wie möglich zu halten.

Brexit-Minister David Davis hat jedoch bereits Skepsis geäußert. Die EU werde die vorgeschlagenen Regelungen nicht akzeptieren, sagte Davis laut Regierungskreisen zu May. Am Donnerstag kam die Premierministerin in Berlin mit Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) zusammen. Die Regierungschefinnen betonten, die guten bilateralen Beziehungen auch nach dem für Frühjahr 2019 geplanten Ausstieg Großbritanniens aus der Europäischen Union beibehalten zu wollen.

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