Litauische Schulen sollen Gemeinsinn und Verteidigungsfähigkeit lehren

Der Kurs wird drei Tage pro Schuljahr dauern. Die Teilnahme an diesem Programm ist Pflicht, um den Abschluss der Sekundarstufe I zu erreichen. [Shutterstock/Birute Vijeikiene]

Die litauischen Bildungs- und Verteidigungsministerien haben angekündigt, dass in den Schulen Fähigkeiten zur nationalen Sicherheit und Gemeinsinn gelehrt werden sollen.

Die beiden Ministerien haben ein gemeinsames Projekt für Schüler:innen der fünften bis zehnten Klasse vorbereitet, bei dem der Schwerpunkt auf der Vermittlung von Fähigkeiten zur Landesverteidigung und des Gemeinsinns in verschiedenen Bildungsprogrammen liegt. Der Kurs soll im nächsten Frühjahr eingeführt werden.

„Diese Kurse sind einzigartig, da sie sich darauf konzentrieren, den Schüler:innen Verteidigungs- und Überlebensfähigkeiten zu vermitteln. Während des Kurses wird den Schüler:innen beigebracht, wie man in der Wildnis überlebt, wie man Zelte baut, wie man sich in Sicherheit bringt und wie man Erste Hilfe leistet“, sagte der litauische Verteidigungsminister Arvydas Anušauskas.

Der Kurs wird drei Tage pro Schuljahr dauern. Die Teilnahme an diesem Programm ist Pflicht, um den Abschluss der Sekundarstufe I zu erreichen.

„Die Schüler werden das erworbene Wissen in einer Wanderung anwenden, die am Ende des Kurses organisiert wird“, sagte Anušauskas.

Bildungsministerin Jurgita Šiugždinienė erklärte, dass „wir bei der Aktualisierung aller Lehrpläne für die allgemeine Bildung der Entwicklung von staatsbürgerlichen Kompetenzen in allen Fächern der Allgemeinbildung besondere Aufmerksamkeit schenken, sodass staatsbürgerliche Kompetenzen nicht nur Gegenstand eines bestimmten Fachs sind, sondern ein viel breiteres Spektrum abdecken.“

Die Ministerin fügte hinzu, dass auch ein Programm für Lebenskompetenzen in Vorbereitung sei, das Schüler:innen in den Klassen 1-10 vermittelt werden solle.

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