Kroatische Partei sammelt Unterschriften für „Anti-Euro“-Petition

Befürworter:innen sind der Meinung, dass der Euro die Kluft zwischen Arm und Reich in Kroatien vergrößern würde und dass ein Referendum über seine Einführung entscheiden sollte. [Shutterstock / Von Svarun]

Die Führung der Partei der kroatischen Souveränist:innen, die vor kurzem die Initiative „Schützen wir die kroatische Kuna“ ins Leben gerufen hat, haben am Sonntag begonnen, Unterschriften für eine Petition zu sammeln, um ein Referendum gegen die Einführung des Euro in Kroatien einzuleiten.

Befürworter:innen sind der Meinung, dass der Euro die Kluft zwischen Arm und Reich in Kroatien vergrößern würde und dass ein Referendum über seine Einführung entscheiden sollte.

Die Souveränist:innen glauben, dass Kroatien nach der Coronavirus-Krise und dem bevorstehenden Inflationsanstieg nicht bereit ist, den Euro einzuführen.

„Im Moment wird versucht, den Euro mit Gewalt einzuführen, ohne die öffentliche Meinung der Bürger:innen zu befragen, und das wollen wir ändern“, sagte ein Abgeordneter der Partei.

Nach Angaben des Ministeriums für Justiz und öffentliche Verwaltung müssen die Gegner der geplanten Euro-Einführung mindestens 368.867 gültige Unterschriften für ihre Petition zur Durchführung eines Referendums sammeln.

Eine der Bedingungen für die Einberufung eines Referendums ist, dass mindestens 10% der Wahlberechtigten die Petition unterzeichnen. Es gibt 3.688.671 Wahlberechtigte in den Wählerverzeichnissen des Landes.

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