Irisches Cybersicherheitszentrum „unterdotiert und überlastet“

Irlands Nationales Zentrum für Cybersicherheit (NCSC) ist im Vergleich zu seinen weltweiten Pendants "unterbesetzt und überlastet" [shutterstock/rawpixel.com].

Irlands Nationales Cybersicherheitszentrum (NCSC) ist im Vergleich zu seinen Pendants „unterdotiert und überlastet“. Es verfüge nicht über den „organisatorischen Aufbau oder die Kapazität, um alle Ziele“ der irischen Cybersicherheitsstrategie zu erreichen, so ein neuer Bericht des NCSC.

Cyberangriffe sind weltweit auf dem Vormarsch, zum Teil beschleunigt durch die pandemiebedingte Verlagerung ins Internet.

Im Mai dieses Jahres wurde das irische Gesundheitssystem von einem massiven Ransomware-Angriff heimgesucht, der vom Leiter des Dienstes als „katastrophal“ bezeichnet wurde. Er schätzte letzte Woche, dass der Schaden insgesamt 100 Millionen Euro betragen könnte.

Eine Anfang des Jahres veröffentlichte Studie stufte Irland als das sechstunsicherste Land Europas ein und als eines der schlechtesten, wenn es um das Streben nach Cybersicherheit geht.

Die neue NCSC-Studie verweist darauf, dass die Belastung des Zentrums angesichts der anstehenden Cybersicherheitsinitiativen der EU nur noch zunehmen wird.

Zu den vorgeschlagenen Maßnahmen gehören eine dringende Erweiterung des operativen Teams des Zentrums, die Einrichtung einer Gruppe, die sich speziell mit der Aufklärung befasst, und die Schaffung einer Fünfjahresstrategie, um die Zuständigkeit des NCSC für die Cybersicherheit besser zu definieren.

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