Flüchtlinge: Seehofer gegen Familiennachzug bei eingeschränktem Schutzstatus

Horst Seehofer, CSU-parteitag, Flüchtlingsobergrenze, AfD

Der neue Bundesinnenminister Horst Seehofer (CSU) ist zu Besuch in Frankreich. [dpa]

Mit einer unionsgeführten Regierung wird es nach den Worten von Bayerns Ministerpräsident keinen Familiennachzug für Flüchtlinge mit eingeschränktem Schutzstatus mehr geben.

„Der Familiennachzug für Flüchtlinge, die nur vorübergehend bei uns bleiben können, wäre ein Irrweg“, sagte Horst Seehofer (CSU) der „Bild“-Zeitung. Deshalb müsse der Familiennachzug für diesen Personenkreis „nicht nur vorübergehend, sondern dauerhaft ausgesetzt werden“.

„Das gilt es, den Menschen vor der Wahl zu garantieren.“ Wer seine Familie zu sich nach Deutschland geholt hat, kehre „nie wieder in sein Heimatland zurück“, sagte Seehofer.

Bis März 2018 gilt eine Sperre für den Familiennachzug für Flüchtlinge mit dem eingeschränkten Status des subsidiären Schutzes. Bundesinnenminister Thomas de Maizière (CDU) will sich nach der Bundestagswahl für eine weitere Aussetzung des Familiennachzugs für Flüchtlinge mit eingeschränktem Schutzstatus einsetzen.

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