Eine "Europäische Ausbildungsallianz" wurde am Dienstag (2. Juli) in Leipzig lanciert. Der Startschuss fiel einen Tag vor der "Konferenz zur Förderung der Jugendbeschäftigung in Europa" in Berlin.
Die Allianz hat das Ziel, die Qualität der Berufsbildung und das Angebot an Ausbildungsplätzen zu verbessern. Sie soll Maßnahmen fördern, die aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds, der Beschäftigungsinitiative für Jugendliche und des neuen Programms Erasmus+ für allgemeine und berufliche Bildung und Jugend finanziert werden. An der länderübergreifenden Initiative beteiligen sich europäische Dachverbände der Gewerkschaften und der Arbeitgeberverbände. In einer ersten gemeinsamen Erklärung haben sie sich dazu verpflichtet, in den nächsten sechs Monaten auf Folgendes hinzuwirken:
– Sensibilisierung der Arbeitgeber und der jungen Menschen für die Vorteile der Berufsausbildung,
– Weitergabe von Erfahrungen und bewährten Verfahren innerhalb ihrer Organisationen,
– Motivierung und Beratung der Mitgliedsverbände, damit diese Berufsausbildungsmodelle von hoher Qualität entwickeln, die auf den Qualifikationsbedarf des Arbeitsmarktes abgestimmt sind.
red.
