EU-Mitgliedstaaten wollen Ausrichtung der künftigen Agrarpolitik beschließen

Hühner in einer niederländischen Farm. [OLAF KRAAK/EPA]

Die Agrarminister der EU-Länder wollen am Montag (ab 10.00 Uhr) einen Beschluss zur Ausrichtung der künftigen gemeinsamen Agrarpolitik fassen.

Strittig ist dabei etwa die Forderung von Bundeslandwirtschaftsministerin Julia Klöckner (CDU), dass ein Mindestanteil der Agrar-Hilfen für Umweltprogramme ausgezahlt werden sollte. Einige Mitgliedstaaten fürchten dadurch Verluste für ihre Landwirte.

EU-Gipfel verschiebt Beschluss über neues Klimaziel für 2030 auf Dezember

Angesichts von Bedenken aus stark kohleabhängigen Ländern in Osteuropa hat der EU-Gipfel die Entscheidung über ein verschärftes Klimaziel für das Jahr 2030 auf Dezember verschoben. 

Auf der Agenda des Ministertreffens steht des Weiteren eine endgültige Bewertung der sogenannten Farm-to-Fork-Strategie („Vom Hof bis auf die Gabel“) der EU-Kommission.

Die Pläne der Brüsseler Behörde sollen einen tiefgreifenden Wandel der Lebensmittelproduktion hin zu mehr ökologischer Nachhaltigkeit bringen. Bei Landwirten trafen sie bislang mehrheitlich auf Ablehnung.

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