Die Präsidentschaftskandidat:innen von Les Républicains treten in vier TV-Debatten gegeneinander an

Sechs Politiker:innen bewerben sich um die Präsidentschaftskandidatur. Zu ihnen gehören Michel Barnier, der als Brexit-Verhandlungsführer der Europäischen Kommission fungierte, und Xavier Bertrand, der endlich einer Teilnahme zugestimmt hat. [EPA-EFE / STEPHANIE LECOCQ]

Die sechs Kandidat:innen der rechtsorientierten Partei Les Républicains für die Präsidentschaftswahlen im April werden im November öffentlich gegeneinander antreten, wie der Nachrichtensender FranceInfo am Mittwoch (20. Oktober) mitteilte.

Die erste Fernsehdebatte soll am 8. November stattfinden, gefolgt von drei weiteren Veranstaltungen am 14., 21. und 29. oder 30. November. Die Abstimmung der Parteimitglieder:innen über den oder die LR-Kandidat:in soll an einem Sonderparteitag Anfang Dezember folgen, der zum 4. Dezember zur offiziellen Ernennung eines oder einer Kandidat:in führen soll.

„Nach zehn Jahren interner Zerrissenheit sind Les Républicains entschlossen, nicht tatenlos zuzusehen, wie Frankreich […] degradiert wird“, erklärt die Rechtspartei auf ihrer Website.

„Die Präsidentschaftswahlen im Jahr 2022 werden unseren Mitbürger:innen Klarheit verschaffen. Zwischen den leeren Versprechungen von Emmanuel Macron und den Fabeln einer defätistischen extremen Rechten werden Les Républicains die Wahl der Zukunft Frankreichs verkörpern“, heißt es weiter.

Die Partei erklärt, dass „unsere Bewegung ein politisches Projekt mit starken Vorschlägen entwickelt hat, das ohne Verzögerung umsetzbar ist und die Erwartungen der Franzosen und Französinnen in vielen Bereichen erfüllen kann: Einwanderung, Sicherheit, Gesundheit, Bildung, Abhängigkeit, Beschäftigung, Kaufkraft, Umwelt…“.

Sechs Politiker:innen bewerben sich um die Präsidentschaftskandidatur. Dazu gehören Michel Barnier, der als Brexit-Verhandlungsführer der Europäischen Kommission diente, und Xavier Bertrand, der sich nach seinem Parteiaustritt 2017 endlich bereit erklärt hat, an den LR-Vorwahlen teilzunehmen, sowie Eric Ciotti, Philippe Juvin, Denis Payre und Valérie Pécresse.

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