Angela Merkel und die Zukunft der EU

Angela Merkel in Brüssel

Wird Angela Merkel auch in Zukunft ihre europapolitischen Ziele durchsetzen können? [Alexandros Michailidis/ Shutterstock]

Anders als der französische Präsident Emmanuel Macron hat die deutsche Bundeskanzlerin bisher keine große Bekenntnisrede vor dem EU-Parlament gehalten. Deutsche Abgeordnete hoffen, dass sich das heute in Strassburg ändern wird.

Die Rubrik „Vice Versa“ gibt zu jeweils einem Thema Einblicke in die europäische und bundespolitische Perspektive.

Die gemeinsame Sicherung der Außengrenzen, Brexit oder die europäische  Migrationspolitik sind nur einige der Themen, von denen die europäischen Abgeordneten eine Stellungnahme der deutschen Kanzlerin erwarten. Udo Bullmann (SPD), Gesine Meissner (FDP), Martin Schirdewan (DIE LINKE)  haben EURACTIV erzählt, welche Bekenntnisse und zukünftigen Handlungen sie von Angela Merkel (CDU) und  der deutschen Bundesregierung erwarten.

 

Udo Bullmann (SPD): „Man kann nicht gleichzeitig für Juncker und Orban sein“

Udo Bullmann, Fraktionsvorsitzender der S&D im Europaparlament [European Parliament]

 

 

Gesine Meissner (FDP): „Wir brauchen Vorschläge zur Lösung der Migrationsfrage“

Gesine Meissner, Mitglied der Fraktion der Allianz der Liberalen und Demokraten für Europa [European Parliament]

 

 

Martin Schirdewan (DIE LINKE): „Europa steht in seiner jetzigen Verfassung vor dem Scheitern“

Martin Schirdewan, Mitglied der Fraktion GUE/NGL im Europaparlament European Parliament] [DieLinke]

 

 

Positionen

Stephan Exo-Kreischer, Deutschland-Direktor von ONE: „Wie kaum eine andere beschwört die Kanzlerin, wie eng die Schicksale Europas und Afrikas miteinander verknüpft sind. Heute muss sie zeigen, dass sie es ernst meint, wenn sie von einer neuen Partnerschaft mit Afrika spricht. In ihrer Rede vor Europas Volksvertreter*innen sollte sie deutlich machen, dass die Herausforderungen bei der Bekämpfung extremer Armut insbesondere in Afrika ein entschlossenes, fraktionsübergreifendes Handeln erfordern. Damit einher geht das gemeinsame Bekenntnis zum 0,7-Prozent-Ziel.“

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