AfD verliert zunehmend an Wählergunst

Plakat der Alternative für Deutschland AfD

Die AfD profitiert laut Umfragen von den Querelen in der GroKo. [Metropolico.org/Flickr]

Die AfD rutscht Umfragen zufolge in der Wählergunst immer weiter ab. Stärkste Kraft ist die Union.

In einer Erhebung des Instituts für Demoskopie Allensbach im Auftrag der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“ lag die AfD bei sieben Prozent. Dies ist der niedrigste Wert seit November 2015.

In einer Forsa-Umfrage für „stern“ und RTL zeigt sich das gleiche Bild: Die AfD verliert im Vergleich zur Vorwoche zwei Punkte auf sieben Prozent – ebenfalls der geringste Stand seit November 2015.

AfD-Delegation trifft Putin-Vertraute in Moskau

Eine AfD-Delegation hat politische Gespräche in Moskau geführt und dabei auch einen engen Vertrauten von Staatschef Wladimir Putin getroffen, der wegen des Ukraine-Konflikts mit EU-Sanktionen belegt wurde.

Stärkste Kraft in beiden Umfragen bleibt die Union, auch wenn ihr Vorsprung gegenüber der SPD geschrumpft ist. In der Allensbach-Umfrage legen CDU und CSU in der Sonntagsfrage im Vergleich zum Februar einen Punkt auf 34 Prozent zu. Die SPD gewinnt 2,5 Punkte auf 33 Prozent.

Forsa sieht die Union aktuell bei unverändert 34 Prozent und die Sozialdemokraten bei 32 Prozent (plus ein Punkt). Als drittstärkste Kraft dürfte beiden Erhebungen zufolge die Linkspartei mit acht Prozent in den Bundestag einziehen.

AfD: Mit Euro-Austritt und Minus-Zuwanderung in den Wahlkampf

Die AfD will mit der Forderung nach einer deutlich strengeren Asylpolitik und dem Austritt aus Euro-Zone und EU nach dem Brexit-Beispiel in den Bundestagswahlkampf ziehen.

Die Grünen und die FDP verlieren Allensbach zufolge jeweils einen halben Prozentpunkt und liegen nun bei 7,5 beziehungsweise 6,5 Prozent. Die Umfrage wurde zwischen dem 06. und 19. März, also noch vor der Wahl im Saarland, vorgenommen. In der Forsa-Erhebung verharren die Grünen bei sieben und die FDP bei sechs Prozent. Das Forsa-Institut befragte zwischen dem 20. und 24. März 2501 Bundesbürger.

AfD und Front National zunehmend auf einer Wellenlänge

Seit dem Rechtsruck innerhalb der Alternative für Deutschland (AfD) nähert sich die Partei immer weiter an Frankreichs rechtsextremen Front National (FN) an. Jetzt scheinen beide Bewegungen über ihre Russlandpolitik zusammenzufinden. Euractiv Frankreich berichtet.

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