AfD fordert OSZE-Wahlbeobachter bei Bundestagswahl

Zuwanderung AfD Jörg Meuthen, Euro-Zone Bundestagswahl

Der Vorsitzende der AfD, Jörg Meuthen, will die Bundestagswahl von der OSZE beobachten lassen. [Foto: Daniel Maurer/dpa]

Die AfD hat die Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE) zur Beobachtung der Bundestagswahl im September aufgefordert. Es drohten Repressalien.

„Wir haben Anlass zur Sorge, dass uns eine Teilnahme am Wahlkampf nicht in uneingeschränkt fairer Weise gewährleistet wird“, schreiben die beiden Parteivorsitzenden Frauke Petry und Jörg Meuthen in einem am Dienstag bekanntgewordenen Brief an die OSZE. Die AfD-Vorsitzenden klagen über „starke Einschränkungen“ in Wahlkämpfen durch Repressalien der „sogenannten Zivilgesellschaft“.

In dem Schreiben erklären Petry und Meuthen unter anderem, AfD-Wahlplakate würden flächendeckend beschädigt, AfD-Mitglieder und Funktionäre von Unbekannten tätlich angegriffen und öffentliche Veranstaltungen von Gegnern massiv behindert.

AfD verliert zunehmend an Wählergunst

Die AfD rutscht Umfragen zufolge in der Wählergunst immer weiter ab. Stärkste Kraft ist die Union.

Zuletzt gab es beim Kölner Parteitag der AfD Kundgebungen von AfD-Gegnern, bei denen es vereinzelt zu Ausschreitungen gekommen war.

Ziel der OSZE ist die Sicherung von Frieden und Demokratie. Zuletzt beobachteten OSZE-Vertreter das Verfassungsreferendum in der Türkei.

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Die AfD zieht mit Alexander Gauland und Alice Weidel in den Bundestagswahlkampf.

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