Macrons erste und letzte Wahlkampfkundgebung

"Ich will keine Arroganz, ich will keinen Defätismus, ich will eine breite Mobilisierung", sagte Emmanuel Macron, der derzeit in den Umfragen führt. [360b/Shutterstock]

Präsident Emmanuel Macron hat am Samstag seine erste und wahrscheinlich letzte politische Wahlkampfveranstaltung abgehalten – acht Tage vor der ersten Runde der Präsidentschaftswahlen am 10. April.

Nach Angaben der Organisatoren nahmen 30.000 Menschen an der Kundgebung teil.

Macron rief die Teilnehmer auf, sich zu mobilisieren, da der Abstand zwischen ihm und der rechtsextremen Kandidatin Marine Le Pen laut den Umfragen zunehmend schwinde.

Macron erläuterte auch sein Fünf-Jahres-Programm mit den Schwerpunkten Beschäftigung, Bildung und Gerechtigkeit.

Der Präsident möchte das gesetzliche Renteneintrittsalter auf 65 Jahre anheben. Zudem fordert er 8.500 neue Richterstellen.

Der Kandidat zeigte sich auch von seiner pro-europäischen Seite und sagte: „Wir werden unseren Kampf für ein europäisches Ideal nicht aufgeben.“ Dabei lobte er die Europäische Kommission für ihre Käufe von COVID-19-Impfstoffen.

Macron versuchte auch, linke Wähler zu mobilisieren, indem er „alle von Sozialdemokraten über Ökologen bis zu Gaullisten, die sich uns noch nicht angeschlossen haben, einlud, dies zu tun“.

„Glauben Sie nicht den Kommentatoren und den Umfragen, die Ihnen sagen, dass alles schon entschieden sei. Schauen Sie sich uns vor fünf Jahren an, schauen Sie sich den Brexit an. Ich will keine Arroganz, ich will keinen Defätismus, ich will eine breite Mobilisierung“, betonte Macron.

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