Tschechische Künstler fordern Regierung auf, sich für Waffenstillstand in Gaza einzusetzen

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Die Gruppe um den tschechischen Sänger und Schauspieler Tomáš Klus hat sich mit der US-amerikanischen Gruppe Artists4Ceasefire zusammengetan. Die Mitglieder enthüllten am Samstagabend bei den Anděl Music Industry Awards in Prag ein Transparent mit der Aufschrift "Artists For Ceasefire." [Shutterstock/DezNook]

Mehr als 400 tschechische Künstler haben inzwischen ein offenes Schreiben an die tschechische Regierung und den Präsidenten unterzeichnet. Darin fordern sie einen Waffenstillstand im Gazastreifen.

Israel geht dort nach dem Anschlag auf israelische Zivilisten am 7. Oktober militärisch gegen die Hamas vor, wobei es auch zu hohen Opferzahlen in der Zivilbevölkerung gekommen ist.

Die tschechische Gruppe um den Sänger und Schauspieler Tomáš Klus hat sich mit der US-amerikanischen Gruppe Artists4Ceasefire zusammengetan. Die Mitglieder enthüllten am Samstagabend bei den Anděl Music Industry Awards in Prag ein Transparent mit der Aufschrift „Artists For Ceasefire.“

Nach dem Vorbild ihrer amerikanischen Kollegen haben einige Künstler auch Plaketten mit einem Handsymbol und einem schwarzen Herz auf rotem Hintergrund angebracht. Vertreter der jüdischen Gemeinde kritisierten das Symbol wegen seiner Ähnlichkeit mit einem Foto des Massakers an Israelis in Ramallah im Jahr 2000.

„Wir sind als Künstler zusammengekommen, aber vor allem als Menschen, die die verheerenden Verluste an Menschenleben und das anhaltende Grauen in Gaza und im Westjordanland miterlebt haben“, heißt es in dem offenen Schreiben.

„Gemeinsam bitten wir die Vertreter der Tschechischen Republik, eine sofortige Deeskalation und einen Waffenstillstand im Gazastreifen und in Israel zu fordern, bevor weitere Tausende Menschen ihr Leben lassen müssen“, so die Künstler weiter.

Die Unterzeichner wollen auch, dass die tschechischen Vertreter ein sofortiges Ende der Blockade von Lebensmitteln, Wasser, Strom und humanitärer Hilfe fordern.

In einem Bericht von letzter Woche warnte die Welternährungsorganisation, dass ohne weitere Maßnahmen spätestens im Mai eine Hungersnot im nördlichen Gazastreifen ausbrechen und sich bis Juli auf den Rest der Region ausweiten könnte.

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