Slowenien will KI-Verwendung in Medien regulieren

Die für Medienpolitik zuständige Kulturministerin Asta Vrečko erklärte, die Bestimmungen basieren auf dem kommenden EU-Medienfreiheitsgesetz und dem EU-Gesetz über künstliche Intelligenz. [Shutterstock/TSViPhoto]

Slowenien plant, den Einsatz generativer künstlicher Intelligenz in den Medien zu regulieren. So soll sichergestellt werden, dass alle Medienunternehmen Inhalte, die mithilfe von KI erstellt wurden, kennzeichnen, heißt es in einem Mediengesetzentwurf, der diese Woche veröffentlicht wurde.

Medien in Slowenien sollen ihr Publikum zukünftig darüber informieren, wie sie generative KI einsetzen. Außerdem dürfen sie keine KI-generierten Inhalte veröffentlichen, die nicht entsprechend gekennzeichnet sind.

Es besteht ein ausdrückliches Verbot von Deep-Fakes, außer in Comedy- und Satiresendungen sowie in Jugend- und Bildungssendungen, sofern sie der Medienkompetenz dienen. Selbst in diesen Fällen müssen die Deep-Fakes ordnungsgemäß gekennzeichnet werden.

Verstöße gegen diese Vorschriften können mit Geldbußen von bis zu 20.000 Euro geahndet werden.

Die für Medienpolitik zuständige Kulturministerin Asta Vrečko erklärte, die Bestimmungen basieren auf dem kommenden EU-Medienfreiheitsgesetz und dem EU-Gesetz über künstliche Intelligenz.

[Bearbeitet von Kjeld Neubert]

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