Rumänien will bis 2030 mehr als acht Gigawatt (GW) an Photovoltaikanlagen installieren. Das kündigte der rumänische Präsident Klaus Iohannis am Wochenende bei der Weltklimakonferenz in Dubai an, nachdem sein Land der Internationalen Solarallianz beigetreten war.
Im Rahmen der Weltklimakonferenz CO28 in Dubai gab Rumänien seine Klimaschutzziele bekannt und kündigte an, bis 2030 eine Solarenergiekapazität von acht Gigawatt (GW) anzustreben, die 24 Prozent des Bruttostromverbrauchs aus erneuerbaren Quellen decken soll.
Um diese Ziele zu erreichen, betonte der Präsident die Bedeutung der internationalen Zusammenarbeit und hob die Notwendigkeit der Zusammenarbeit bei der Finanzierung, der Technologieentwicklung und der Stärkung der Solarkapazität hervor.
„Der Beitritt zu diesem Bündnis wird Rumänien bei der Umsetzung seiner ehrgeizigen Ziele im Bereich der Solarenergie unterstützen, die im nationalen Energie- und Klimaplan enthalten sind“, fügte er hinzu und verwies auf die Bedeutung der globalen Zusammenarbeit bei der Finanzierung, der Entwicklung von Technologien und der Steigerung der Kapazitäten durch solche Bündnisse.
Der rumänische Energieminister Sebastian Burduja hob das große Potenzial Rumäniens für die Nutzung der Solarenergie hervor und verwies darauf, dass das Land hinsichtlich der Sonneneinstrahlung in die europäische Zone B eingeordnet ist und über 210 Sonnentage im Jahr verzeichne.
In den von Burduja zitierten Studien wird das technische Potenzial der Solarenergie in Rumänien auf 19,35 Gigawatt (25,80 TWh) geschätzt, wobei etwa 18,05 Gigawatt (24,18 TWh) unter Mindestkostenszenarien als wirtschaftlich tragfähig gelten.
Die Internationale Solarallianz (ISA) ist als Zusammenschluss von Ländern mit großen Solarressourcen konzipiert, um deren besondere Energiebedürfnisse anzugehen. Sie wurde am 30. November 2015 von Indien und Frankreich zur Umsetzung des Pariser Klimaabkommens ins Leben gerufen.

