Rechte Parteien in Rumänien schließen sich für gemeinsame EU-Wahlliste zusammen

Das neue Bündnis hat bereits seine ersten acht Kandidaten vorgestellt, darunter der ehemalige USR-Präsident Dan Barna, der ehemalige Gesundheitsminister Vlad Voiculescu, der Europaabgeordnete Eugen Tomac, der Europaabgeordnete Vlad Botoș, Cristina Prună, Violeta Alexandru, Radu Mihail und Corina Atanasiu. [Shutterstock/rawf8]

Die rechten rumänischen Parteien USR (Renew), Forța Dreptei und PMP haben beschlossen, mit einer gemeinsamen Liste bei den anstehenden EU-Wahlen anzutreten. Damit wollen sie die regierende große Koalition aus PSD (S&D) und PNL (EVP) herausfordern, teilten die Parteien am Montag mit.

Das neue Bündnis Allianz der Vereinigten Rechten hat bereits die Kandidaten für die ersten acht Listenplätze vorgestellt. Demnach sollen der ehemalige USR-Präsident Dan Barna, der ehemalige Gesundheitsminister Vlad Voiculescu, die Europaabgeordneten Eugen Tomac und Vlad Botoș sowie Cristina Prună, Violeta Alexandru, Radu Mihail und Corina Atanasiu antreten.

Auf die Frage nach der öffentlichen Meinung über das Bündnis gab USR-Chef Cătălin Drulă eine differenzierte Antwort. Soziologische Untersuchungen zeigen, dass „vier von fünf Rumänen glauben, dass diese Regierung das Land in die falsche Richtung führt“, sagte er.

Drulă verzichtete jedoch auf Prognosen. Er betonte, dass sich das Projekt der Vereinigten Rechten Allianz über das gesamte Wahljahr 2024 mit den vier Wahlen, welche in Rumänien anstehen, erstrecken würde.

Es gebe authentische Umfragen, die das Anliegen der Allianz stützen würde, behauptete derweil Ludovic Orban, Vorsitzender der Partei Forța Dreptei. Diese würden jedoch aufgrund der angeblichen Manipulation der Presse durch PSD und PNL nicht veröffentlicht worden.

Politischen Quellen zufolge strebt das Bündnis sechs Mandate im Europäischen Parlament an: vier für die USR und je eines für Forța Dreptei und die PMP.

Im Mittelpunkt der Initiative steht die USR, die in den jüngsten Umfragen auf 15 Prozent kommt, während Forța Dreptei und PMP abgeschlagen bei jeweils etwa einem Prozent liegen.

Laut dem Europaabgeordneten und PMP-Vorsitzenden Eugen Tomac sendet das neue Bündnis jedoch eine vereinende Botschaft, die „Millionen von Menschen sehnlichst erwartet haben.“

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