Europäischer Rechnungshof: Audits zur Prüfung des EU-Haushalts

Der EU-Rechnungshof wird sich vor allem auf das 800 Milliarden Euro schwere NextGenerationEU-Pandemiepaket und die Aufbau- und Resilienzfazilität sowie auf die Wettbewerbsfähigkeit, externe Dimension und Klimapolitik der EU konzentrieren.

Der Europäische Rechnungshof (EuRH) kündigte am Dienstag (12. Dezember) 73 Audits für die kommenden zwei Jahre an, um den EU-Haushalt angesichts der gestiegenen Ausgaben noch genauer unter die Lupe zu nehmen.

Der EU-Rechnungshof wird sich vor allem auf das 800 Milliarden Euro schwere NextGenerationEU-Pandemiepaket und die Aufbau- und Resilienzfazilität sowie auf die Wettbewerbsfähigkeit, externe Dimension und Klimapolitik der EU konzentrieren.

„Während der Umfang und die Komplexität des EU-Haushalts weiter zunehmen, ist der Europäische Rechnungshof bestrebt, seiner Rolle bei der Gestaltung der Finanzlandschaft der EU gerecht zu werden“, sagte EuRH-Präsident Tony Murphy.

„Unser Arbeitsprogramm für 2024 und darüber hinaus spiegelt unser Engagement wider, unsere Arbeit auf Themen zu konzentrieren, die sich unmittelbar auf das Wohlergehen der EU-Bürger auswirken“, fügte er hinzu.

Zu den wichtigsten Special-Reports, die erwartet werden, gehören laut Arbeitsprogramm unter anderem eine Prüfung der Umsetzung der Sanktionen gegen Russland und eine Analyse der Frage, ob das kürzlich verabschiedete EU-KI-Gesetz Innovationen hemmt.

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