Deutsche Eurofighter treffen zur Unterstützung in Rumänien ein

„Mit der erneuten Beteiligung an der verstärkten Luftraumüberwachungsmission Air Policing South mit vier Eurofighter-Kampfjets demonstrieren wir unsere Solidarität mit Rumänien und tragen gemeinsam zum Schutz des Territoriums unseres Verbündeten bei“, sagte der deutsche Botschafter Peer Gebauer. [Shutterstock/VanderWolf Images]

Vier Eurofighter-Jets der deutschen Luftwaffe sind am Mittwoch (22. November) in Rumänien zur Unterstützung der Luftraumüberwachung eingetroffen. In der Nähe der 650 Kilometer langen Grenze zwischen Rumänien und der Ukraine kommt es immer wieder zu russischen Angriffen.

Ab kommenden Montag werden die Flugzeuge einsatzbereit sein und die Luftverteidigung an der Südostflanke der NATO verstärken. In den vergangenen Wochen wurden bereits umfangreiche Vorbereitungsmaßnahmen für den Einsatz des deutschen Kontingents, das aus insgesamt 150 Soldaten besteht, durchgeführt.

„Mit der erneuten Beteiligung an der verstärkten Luftraumüberwachungsmission Air Policing South mit vier Eurofighter-Kampfjets demonstrieren wir unsere Solidarität mit Rumänien und tragen gemeinsam zum Schutz des Territoriums unseres Verbündeten bei“, sagte der deutsche Botschafter Peer Gebauer.

Nach Angaben der deutschen Botschaft in Bukarest wird zum Schutz des deutschen Kontingents „ein Abwehrsystem gegen kleine unbemannte Luftfahrzeuge“ eingesetzt.

Deutschland bietet zudem an, den mittelfristigen Ausbau der rumänischen Fähigkeiten zur „Abwehr von unbemannten Kleinflugzeugen“ zu begleiten und zu unterstützen.

An der 650 Kilometer langen Landgrenze zwischen Rumänien und der Ukraine kommt es immer wieder zu russischen Angriffen, die nur wenige hundert Meter von der Grenze entfernt stattfinden. In den letzten Monaten sind Trümmerteile von Drohnen, die an diesen Vorfällen beteiligt waren, in Rumänien gelandet.

Seit September 2023 hat das rumänische Verteidigungsministerium Flugbeschränkungen in der Region Dobrogea im Grenzgebiet zur Ukraine verhängt.

Ein Gebiet von schätzungsweise 3.000 bis 4.500 Quadratkilometern darf in der Luft bis zu einer Höhe von vier Kilometern von keinem Fluggerät mehr überflogen werden, das nicht von den rumänischen Behörden genehmigt wurde.

[Bearbeitet von Kjeld Neubert]

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