Belgien steigt mit Mindestlohn über 2.000 Euro in EU-Spitzengruppe auf

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Nach Luxemburg (2.570,93 Euro/Monat), Irland (2.146,30 Euro/Monat), den Niederlanden (2.070,12 Euro/Monat) und Deutschland (2.054,00 Euro/Monat) wird Belgien dann auf Platz fünf in der Rangliste der monatlichen Mindestlöhne in der EU stehen. [Shutterstock/Hyejin Kang]

Ab Sonntag (31. März) wird in Belgien ein gesetzlicher Mindestlohn von 2.029,88 Euro pro Monat gelten. Damit steigt das Land in einen erlesenen Kreis von nur fünf EU-Staaten mit einem monatlichen Mindestlohn über 2.000 Euro auf, zu dem auch Deutschland gehört.

Von den 22 von Eurostat erfassten EU-Mitgliedstaaten haben neun einen monatlichen Bruttomindestlohn von über 1.000 Euro, während vier, darunter Bulgarien und Rumänien, unter 700 Euro liegen.

Auf die Erhöhung um 35,70 Euro wird 2026 eine weitere Erhöhung um 37,50 Euro folgen, was sich auf ca. 2.065,58 Euro brutto pro Monat belaufen würde.

Damit würde der belgische Mindestlohn über dem derzeit in Deutschland geltenden Wert liegen. Jedoch ist auch in Deutschland für Januar 2025 eine Erhöhung vorgesehen.

Nach Luxemburg (2.570,93 Euro/Monat), Irland (2.146,30 Euro/Monat), den Niederlanden (2.070,12 Euro/Monat) und Deutschland (2.054,00 Euro/Monat) liegt Belgiens neuer Mindestlohn dann auf Platz fünf in der Rangliste.

Das nächste Land auf der Rangliste ist Frankreich, wo die Erhöhung am 1. Januar 2024 den monatlichen Mindestlohn auf 1.766,92 Euro brutto anstiegen ließ.

In Belgien will die wallonische sozialdemokratische Partei (PS/S&D) die Mindestlohnerhöhung sogar noch weiter vorantreiben, nämlich auf 2.800 Euro pro Monat. Dies geht aus ihrem Wahlprogramm hervor, das letzten Monat veröffentlicht wurde.

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