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#Media4EU: EU-Strategie für unabhängige und zukunftsfähige Medien

Die europäischen Medien sehen sich mit einer wirtschaftlichen und digitalen Krise konfrontiert. Es ist in vielerlei Hinsicht – auch im Interesse der EU – entscheidend, die wirtschaftlichen Herausforderungen für den Mediensektor anzupacken. Die Kommission unter Jean-Claude Juncker könnte Überlegungen zu einer Sektorstrategie auslösen, ohne den Sektor zu retten oder einzugreifen.

Am 29. Januar organisierte die Fondation EURACTIV erfolgreich die #Media4EU-Veranstaltung im Europaparlament. Mehr als 120 politische Entscheider, Interessensvertreter und Medienvertreter diskutierten eine EU-Strategie für unabhängige und zukunftsfähige Medien in Europa. Diese umfasst sechs politische Grundsätze und sechs dazu passende, praktische EU-Maßnahmen. Die Arbeit daran könnte durch die Gründung einer hochrangigen Gruppe für die Medienberatung während des laufenden Mandats erleichtert werden.

Bei der Debatte zeigte, dass viele Medienschaffende eine EU-Medienstrategie und innovative Projekte unterstützen. Allerdings sollten die meisten Maßnahmen dezentralisiert sein. Das Pressekorps darf seine Unabhängigkeit nicht gefährden.  

Die Veranstaltung baute auf den Beiträgen einer aus Journalisten, Herausgebern und anderen Medienexperten bestehenden Arbeitsgruppe auf. Sie kam unter der Federführung des Europäischen Journalistenverbandes zusammen. EURACTIV-Gründer Christophe Leclerq leitete die Veranstaltung.

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