Umfrage: SPD profitiert von Martin Schulz

Martin Schulz (SPD) gibt sich mit Blick auf die bevorstehende Wahlkampagne kämpferisch. [SPÖ Presse und Kommunikation/Flickr]

Die SPD verbucht nach der Nominierung von Martin Schulz als Kanzlerkandidat ein deutliches Umfrage-Plus.

Die Nominierung von Martin Schulz zum Kanzlerkandidaten beschert der SPD einer Umfrage zufolge einen deutlichen Stimmenzuwachs.

Nach dem am heutigen Freitag veröffentlichten ARD Deutschlandtrend kämen die Sozialdemokraten auf 23 Prozent der Stimmen, wenn am Sonntag Bundestagswahl wäre – ein Plus von drei Punkten zum vorhergehenden Deutschlandtrend vom 5. Januar. Die Union verlöre zwei Punkte auf 35 Prozent.

Schulz statt Gabriel: Die SPD drängt vorwärts

Sigmar Gabriel überrascht mal wieder alle und sagt: Martin Schulz habe die besten Chancen zu gewinnen. Vielleicht auch deshalb, weil sein Leben zum Wahlkampf der SPD passt – er hat selbst schon in den Abgrund gesehen. Eine Analyse von EURACTIVs Medienpartner „Der Tagesspiegel“.

Drittstärkste Kraft bliebe trotz des Verlusts eines Punkts die AfD mit 14 Prozent. Die Grünen kämen unverändert auf neun Prozent, die Linke verlöre einen Punkt und käme auf acht Prozent. Die FDP wäre mit sechs Prozent (Plus eins) wieder im nächsten Bundestag vertreten.

Für den ARD Deutschlandtrend befragte Infratest dimap am Dienstag und Mittwoch 1029 Menschen. Schulz war am Dienstag vom SPD-Präsidium als Kanzlerkandidat und Parteivorsitzender nominiert worden. Zuvor hatte SPD-Chef Sigmar Gabriel den Verzicht auf beide Posten angekündigt.

Schulz' EU-Abschied in Davos

Martin Schulz wird nach eigenen Angaben beim Weltwirtschaftsforum in Davos zugegen sein. Dort wird er nur wenige Stunden nach seinem Rücktritt als EU-Parlamentspräsident der weltweiten Führungselite entgegentreten. EURACTIV Brüssel berichtet.

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