SPD: Der Höhenflug stagniert

Martin Schulz - der SPD-Kanzlerkandidat - bringt der SPD hohe Umfrageerfolge - die Wirkung lässt aber nach. Foto: Shutterstock

Einer Umfrage nach zu urteilen ist der Aufwärtstrend für SPD vorerst gestoppt – trotz ihres Kanzlerkandidaten Martin Schulz.

Der Höhenflug der SPD nach der Nominierung von Martin Schulz zum Kanzlerkandidaten ist einer Umfrage zufolge vorerst vorbei.

In dem am heutigen Mittwoch veröffentlichten Wahltrend des Meinungsforschungsinstituts Forsa für „stern“ und RTL verharrt die SPD bei 31 Prozent. CDU und CSU bleiben stärkste Kraft mit 34 Prozent.

Schulz müsse nun ein überzeugendes Programm präsentieren, um Bundeskanzlerin Angela Merkel ablösen zu können, sagte Forsa-Chef Manfred Güllner. Allein als Strahlemann werde Schulz die Wahl nicht gewinnen. Es brauche nun eine SPD, der mehr zugetraut wird als bisher.

Wahlkampf 3.0: Schulz, Nazis und Frosch

Seit der Nominierung von Martin Schulz werden auf Twitter seltsame Hashtags viral verbreitet. Sie lauten #MEGA, #Gottkanzler, #SchulzExpress, #KeineBremsen etc. Dahinter steckt der unkonventionelle Kampf gegen den Faschismus im neuen Gewand, meint Michael Vogtmann von Euractivs Medienpartner „treffpunkteuropa.de“.

Im direkten Duell konnte Merkel wieder einen Punkt an Schulz vorbeiziehen und kommt auf 38 Prozent. Schulz hat weiter einen Zuspruch von 37 Prozent.

Bei den anderen Parteien verlieren die Grünen einen Punkt und liegen mit sieben Prozent auf einem so niedrigen Niveau wie zuletzt im November 2008. Die AfD büßt ebenfalls einen Punkt ein und fällt mit neun Prozent wieder in den einstelligen Bereich. Die FDP verharrt bei fünf Prozent und die Linke bei acht Prozent. Die sonstigen Parteien legen um zwei Punkte auf zusammen sechs Prozent zu.

Für den stern-RTL-Wahltrend befragte Forsa dem Vorabbericht zufolge 2502 Bundesbürger vom 5. bis 10. Februar.

Forsa-Umfrage: Schulz gleichauf mit Merkel

Die SPD erreicht in Umfragen Werte wie seit fünf Jahren nicht mehr. Erfolgsrezept Nummer Eins: Ihr Kanzlerkandidat Martin Schulz.

Schulz und die Zeit der großen Männer

In der SPD lehnt offenbar absolut niemand den frisch erstandenen Kandidaten Martin Schulz ab. Was heißt das für den nahenden Bundestagswahlkampf? Eine Glosse von EURACTIVs Medienpartner "Der Tagesspiegel".

Subscribe to our newsletters

Subscribe

Wissen was in Europas Hauptstädten passiert - abonnieren Sie jetzt unseren neuen 10 Uhr Newsletter.