Sánchez: Konferenz der Präsidenten ist „Dreh- und Angelpunkt“ für Aufschwung

Der spanische Premierminister Pedro Sánchez (3 v. l.) und König Felipe VI (Mitte) mit den Regierungspräsidenten und Ministern der Regionen während der XXI. Konferenz der Autonomen Präsidenten. [EPA-EFE/Chema Moya]

Der spanische Premierminister Pedro Sánchez ist der Überzeugung, dass die an diesem Freitag stattfindende Konferenz der Präsidenten ein „guter Ausgangspunkt“ sein wird, um die wirtschaftliche Erholung Spaniens in Angriff zu nehmen.

An diesem Tag, an dem bekannt wurde, dass das BIP in Spanien im zweiten Quartal mit einem Rückgang von 18,5 Prozent zusammengebrochen ist, sagte Sanchez, dass „dieser Moment vorbei ist“. „Nach dem Widerstand kommt der wirtschaftliche Aufschwung“, der bereits begonnen hat versprach Sánchez.

In einer kurzen Erklärung an die Medien vor Beginn der Arbeitssitzung der Konferenz und nach Verabschiedung des Königs, der diese Sitzung eröffnete, appellierte er auch an die „Einheit“ und die notwendige Suche nach „territorialem Zusammenhalt“ innerhalb des südeuropäischen Landes.

So verwies er mit Blick auf die Einheit darauf, dass „je mehr [wir uns als Einheit zeigen], desto stärker und früher werden wir aus dieser gesundheitlichen, wirtschaftlichen und sozialen Notlage herauskommen“.

Spanien: COVID-19-Infektionen nehmen wieder zu

Einen Monat nach der Aufhebung des viermonatigen Ausnahmezustands nehmen die COVID-19-Infektionen in Spanien wieder zu. EURACTIVs Medienpartner EFE berichtet.

Hinsichtlich des territorialen Zusammenhalts betonte er, dass es „Autonome Gemeinschaften erster und zweiter Klasse nicht geben kann“. „Wir müssen alle auf das gleiche Niveau kommen und die gleichen Chancen haben“, fügte er hinzu.

Sanchez betonte, dass dieses Treffen ein „guter Ausgangspunkt“ sei, um den Aufschwung zu fördern, da Spanien ein dezentralisiertes Land sei, in dem die Gemeinschaften „sehr wichtige“ Zuständigkeiten in Bereichen wie dem Gesundheitswesen oder der wirtschaftlichen Entwicklung haben.

„Ohne sie, ohne den Beitrag der Gemeinden, der Räte oder der Rathäuser wäre es nicht möglich, das gesamte Volumen an Ressourcen in Umlauf zu bringen, das wir brauchen werden, um die Wirtschaft wieder anzukurbeln“, so Spaniens Premierminister.

„Das Gute und das Positive ist, dass wir, obwohl noch einige harte Monate vor uns liegen,  [als Einheit] aus dieser kritischen Situation herauskommen werden“, bekräftigte der Regierungspräsident abschließend.

Spaniens Sánchez: Beschäftigungspakt wird Vertrauen in die Wirtschaft schaffen

Der Präsident der spanischen Regierung, Pedro Sanchez, hob den „breiten Umfang und die Einheit hervor, die der mit den Sozialpartnern unterzeichnete Beschäftigungspakt bietet“.

Melden Sie sich für "The Capitals" an

Vielen Dank für das Abonnieren des The Capitals Newsletters!
  • Mit EURACTIV immer auf dem Laufenden!

Subscribe to our newsletters

Subscribe
UNTERSTÜTZEN