Manfred Weber attackiert Martin Schulz‘ Reformpläne

Der Fraktionsvorsitzende der Europäischen Volkspartei (EVP), Manfred Weber, ist gegen eine EU-Mitgliedschaft der Türkei.

Der Fraktionsvorsitzende der Europäischen Volkspartei (EVP), Manfred Weber [Metropolico.org/Flickr]

Die Vorhaben von SPD-Kanzlerkandidat Schulz gefährden den Reformwillen in Europa, meint  der Fraktionschef der konservativen EVP im EU-Parlament, Manfred Weber,

Der Fraktionschef der konservativen Europäischen Volkspartei (EVP) im Europaparlament, Manfred Weber, hat die Pläne von SPD-Kanzlerkandidat Martin Schulz zur Rückabwicklung von Teilen der Arbeitsmarktreform kritisiert.

Schulz‘ Pläne gefährdeten den Reformwillen in ganz Europa, sagte Weber dem Redaktionsnetzwerk Deutschland. „Europa braucht nichts dringender als den echten Willen zu Reformen in den einzelnen Staaten“, mahnte der CSU-Europapolitiker.

Schulz fordert Korrektur der Agenda 2010

SPD-Kanzlerkandidat Martin Schulz sucht in der Arbeitsmarkt- und Sozialpolitik den Schulterschluss mit den Gewerkschaften.

Die Agenda 2010 sei für Reformen das erfolgreichste Vorbild, sagte Weber. „Schulz sollte daher keinen sozialpolitischen Rollback machen, sondern stolz auf das auch durch seine Partei Erreichte sein“, betonte der EVP-Fraktionsvorsitzende. Schulz hatte am Montag für den Fall seines Wahlsiegs bei der Bundestagswahl im September eine längere Bezugsdauer des Arbeitslosengeldes I sowie Änderungen bei der Befristung von
Arbeitsverhältnissen in Aussicht gestellt.

SPD: Weiter auf Erfolgskurs

Die SPD verharrt in einer weiteren Wahlumfrage bei mehr als 30 Prozent - dank ihres Kanzlerkandidaten Martin Schulz.

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