Chance auf Einigung im Brexit-Streit Anfang November steigt

Ende des Jahres läuft nach dem britischen EU-Austritt die Übergangszeit aus; bis Sommer müssen Menschen aus EU-Staaten im UK ihren Aufenthaltsstatus klären lassen. [EPA-EFE/ANDY RAIN]

Großbritannien und die EU bewegen sich laut einem Agenturbericht auf eine Einigung in den Brexit-Gesprächen zu.

Insbesondere bei größeren Streitpunkten gehe es voran, womit die Aussichten auf eine Übereinkunft Anfang November gestiegen seien, meldete die Finanzagentur Bloomberg am Mittwoch unter Berufung auf mit den Gesprächen vertraute Personen. Die EU-Kommission hatte jüngst mitgeteilt, beide Seiten arbeiteten intensiv an einem Kompromiss. Bis diesen Mittwoch gebe es dazu noch Gespräche in London, danach würden sie in Brüssel fortgesetzt.

Ende des Jahres läuft nach Großbritanniens EU-Austritt die Übergangszeit aus, in der das Vereinigte Königreich noch EU-Regeln anwendet. Über die künftigen Beziehungen wird seit Monaten verhandelt. Zuletzt verhakten sich beide Seiten insbesondere bei den Regeln für einen fairen Wettbewerb und beim Thema Streitschlichtungsverfahren. Knackpunkte waren zudem Fischfangrechte und staatliche Beihilfen.

Bei den Subventionen ist laut dem Agenturbericht bereits eine Endfassung für einen gemeinsamen Text in Arbeit. Bei den Fischfangrechten sei man allerdings noch weit auseinander. Sollten die Gespräche scheitern, droht ein von der Wirtschaft auf beiden Seiten des Ärmelkanals gefürchteter harter Brexit.

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