29. März 2019, 23.00 Uhr: Brexit

Großbritannien will die Uhrzeit für den Brexit gesetzlich festlegen. [shutterstock]

Das Datum für den britischen Austritt aus der Europäischen Union soll nach dem Willen der Regierung in London in einem Gesetz festgeschrieben werden.

Man werde dem Parlament vorschlagen, dass der Schritt am 29. März 2019 um 23.00 Uhr (Greenwich-Zeit) vollzogen werde, sagte ein Regierungssprecher am Donnerstag.

Das Datum ergibt sich aus Artikel 50 der EU-Verfassung, auf dem das Autrittsverfahren basiert. Großbritannien hatte am 29. März 2017 formell seinen Austrittswillen erklärt. Darauf folgt laut EU-Verträgen eine zweiährige Verhandlungsphase. Allerdings wäre auch eine Verlängerung möglich. Diese Möglichkeit strebt Großbritannien mit dem eigenen Gesetzesvorhaben offenbar nicht an.

Nun soll das Parlament soll in der kommenden Woche über Änderungen am Entwurf für das Brexit-Gesetz beraten. Bis zu einer endgültigen Abstimmung dürften noch Monate vergehen.

Dänemark warnt vor "ernsten" Brexit-Auswirkungen auf die Fischerei

Wenn die derzeitigen Fischerei-Regelungen nach dem Brexit geändert werden, wird die dänische Fischerei unter „ernsten“ wirtschaftlichen Konsequenzen leiden.