Sonnenenergie durch eine App

Das französische Unternehmen „Sunna design“, mit Sitz in Bordeaux, produziert in mehreren Ländern der Welt Solarmodule für die öffentliche Beleuchtung.

Aber sein Gründer, der junge Ingenieur Thomas Samuel, hat ein noch weiteres Ziel: dieses „Social Business“ zu erweitern, direkt Konsumenten in Entwicklungsländern anzusprechen und ihnen durch Solarenergie den Zugang zur Welt zu ermöglichen.

Samuel kennt Afrika gut. In diesem riesigen Kontinent haben 600 Millionen Menschen noch keinen Zugang zu Elektrizität. Dennoch haben 80% der Bevölkerung ein Mobiltelefon. Hier liegt die Herausforderung.

Mit einem kleinen Solarpanel, so groß wie ein iPad, können drei Glühbirnen betrieben und, noch wichtiger, ein Handy aufgeladen werden, das mit dem Rest des Kits verkauft wird. Das Projekt heißt „Moon light“, wie das Licht des Mondes. Die Kunden zahlen eine sehr kleine Summe pro Monat und nach sechs Monaten oder einem Jahr werden sie Eigentümer ihres Kits.

Der Zugang zu einem Smartphone verändert ihr Leben: Kommunikation mit entfernten Verwandten, verschiedene Applikationen, um Familienkonten zu verwalten, Malaria zu verhindern oder eine Fremdsprache zu lernen.

EURACTIV besuchte mit dem Gründer von Sunna Design „Moon light“-Projekte in Ziguinchor, Senegal.

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