Putin verspricht Italien eine stabile Gasversorgung

Der russische Präsident Wladimir Putin führte am Montag (31. Januar) ein Gespräch mit Mario Draghi. [EPA-EFE/YURI KOCHETKOV]

Russische Gaslieferungen werden weiterhin regelmäßig nach Italien gelangen, versicherte Russlands Präsident Wladimir Putin dem italienischen Premierminister Mario Draghi am Montag (31. Januar) in einem Telefonat.

Diese Information wurde von der russischen Nachrichtenagentur Tass bestätigt, die den Kreml zitierte.

Die beiden Staatschefs erörterten auch die Lage in der Ukraine. Der Beginn des Deeskalationsprozesses sei von entscheidender Bedeutung, um schwerwiegende Folgen zu vermeiden, die die Krise verschärfen könnten, sagte Draghi zu Putin.

Beide Seiten waren sich einig, dass eine nachhaltige und dauerhafte Lösung der Krise gefunden und das Vertrauen wiederhergestellt werden muss.

Am selben Tag hatte Moskau jedoch erklärt, dass es angesichts der Sanktionsdrohungen der USA nicht nachgeben werde, teilte die russische Botschaft in Washington auf Facebook mit. Sie behauptete, die US-Regierung sei für die Eskalation der Spannungen verantwortlich.

Die Ankündigung erfolgte vor dem erwarteten Telefonat zwischen dem russischen Außenminister Sergej Lawrow und US-Außenminister Antony Blinken.

Italien sucht derzeit nach einer strukturellen Lösung für den Anstieg der Gaspreise.

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