Merkel macht sich für EU–US Handelsabkommen stark

epa08809256 German Chancellor Angela Merkel speaks to the media following the projection by news outlets of Joe Biden as the winner of the recent U.S. presidential election in Berlin, Germany, 09 November 2020. German government leaders have reacted with relief and congratulations following the projected win by Democrat Joe Biden over Republic incumbent Donald Trump in the U.S. presidential election. EPA-EFE/Maja Hitij / POOL

In einer Rede, in der sie die Rückkehr der Vereinigten Staaten am multilateralen Parkett unter Joe Biden begrüßte, sagte Bundeskanzlerin Angela Merkel am Mittwoch (5. Mai), dass ein Handelsabkommen zwischen den USA und der Europäischen Union „sehr viel Sinn machen“ würde.

Sie betonte die Wichtigkeit der Zusammenarbeit mit den USA, Europas „wichtigsten Verbündeten,“ in der Auseinandersetzung mit Rivalen wie China und Russland.

„Ich habe ein Handelsabkommen zwischen der Vereinigten Staaten von Amerika und der Europäischen Union immer unterstützt,“ betonte sie auf der Konferenz in Berlin.

Merkel nannte insbesondere das Abkommen mit Canada, als eines der möglichen Vorbilder für ein USA-EU Handelsabkommen.

Doch der deutsche Anstoß die transatlantischen Beziehungen zu stärken könnte auf Widerstand von Seiten Frankreichs stoßen. Der französische Präsident Emmanuel Macron hatte die Verringerung der Abhängigkeiten von  Supermächten zu einer seiner Prioritäten erklärt.

Bereits 1998, war ein Handelsabkommen mit den USA am Widerstand Frankreichs gescheitert.

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